Herzlich willkommen in unserem Dekanat Cochem - online -

Wir freuen uns, dass Sie uns im Internet gefunden haben. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Zeit auf der Homepage unseres Dekanates.

  • Das Dekanat - mittlere Ebene des Bistums

    Die "mittlere Ebene" verbindet Pfarreien und Bistum / Dekanate im Bistum Trier

    Die 173 Pfarrgemeinden und Pfarreiengemeinschaften des Bistums sind in 32 Dekanaten zusammengeschlossen. Für bestimmte Aufgaben in der Seelsorge und für manche Verwaltungsvorgänge arbeiten die Pfarreien sowie die Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanats zusammen; einige Aufgaben (z. B. die Arbeit mit Jugendlichen, mit Erzieherinnen...) sind bestimmten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Dekanat insgesamt und Pfarreien-übergreifend übertragen. Der Dekanatsrat ist die Vertretung der Pfarrgemeinderäte auf Dekanats-Ebene.

  • Leitgedanke: inklusiv, nicht exklusiv

    mit Gott und den Menschen Kirche sein

  • Mit Dir sind wir stark; mit Gott und den Menschen Kirche sein.

    „Wie wird es mit der Kirche in unserer Diözese Trier und den „Pastoralen Räumen“  in einer veränderten und sich immer verändernden Gesellschaftsstruktur weitergehen?“

    Diese Frage werden sich alle stellen, denen Gott in Jesus Christus, seine Botschaft und die Menschen Anliegen sind. Es ist offensichtlich, dass „Volkskirche“ zu Ende geht und Ressourcen sowohl in personeller als auch in finanzieller Hinsicht knapper werden.

    Es tritt eine AMBIVALENZ zu Tage. Die Suche nach Gott, sinnerfülltem Leben und Spiritualität ist immer noch eine wichtige, - wenn sie nicht sogar wieder wichtiger wird -. Im Gegenzug dazu wird die Bindung an traditionelle Kirche geringer, und droht sogar zu verschwinden. Die Kirche muss sich auf die Veränderung in der Gesellschaft einstellen, wenn sie in „Zukunft“ ihrem Auftrag gerecht werden will.

    Kirche steht heute in der Spannung zwischen einem „Festhalten-Wollen“ am Bestehenden und einem „Sich-öffnen“ für das Zukünftige, Andere. Dabei ist es wichtig, im Blick auf geringer werdende Ressourcen, Möglichkeiten zu finden, neue Wege zu gehen, ohne alles über Bord zu werfen. Die Verlustängste der Menschen müssen ernst genommen werden, ohne darauf zu verzichten, Notwendiges, Neues, Ungewohntes, ja möglicherweise "für heute" Utopisches zu wagen.

    Die Synode unserer Diözese Trier hat erkannt, dass Kirche sich wandeln muss, will sie nahe bei den Menschen mit ihren Anliegen und Fragen sein. Daher regt sie einen vierfachen Perspektivenwandel an: 

    1. vom Einzelnen her denken
    2. Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen
    3. weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern
    4. das synodale Prinzip bistumsweit verankern

    Unser Dekanatslogo haben wir mit dem Leitgedanken „Mit DIR sind wir stark“ verknüpft. Ziel ist es, eine  Kirche zu leben, die für die Menschen von heute da ist. Dabei hat auch der Inklusionsgedanke in jeglicher Hinsicht eine tragende Bedeutung.

  • Bischof Ackermann hält Friedensandacht in Büchel

    Für die Ächtung von Atomwaffen weltweit

    Bischof Dr. Stephan Ackermann bei der Friedensandacht in Büchel.

    Büchel – „Es geht um die Ächtung von Atomwaffen. Wir müssen hinarbeiten auf eine Welt ohne sie", hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 6. Juli seine Teilnahme an einem Bittgang und einer Friedensandacht  in Büchel begründet. Am Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe im Landkreis Cochem-Zell sollen amerikanische Atomwaffen lagern. Das Datum hatte auch dadurch eine Symbolkraft, dass die UN-Vorbereitungskonferenz für ein Verbot von Nuklearwaffen bis zum 7. Juli tagte. Bittgang und Andacht hatte die Internationale Katholische Friedensbewegung Pax Christi organisiert.

    „Herr, schaffe du die Wege, die zum Frieden führen“, formulierte Ackermann sein Gebet am Bildstock auf der Friedenswiese. „Die Bitte an den Heiligen Geist ist wichtig, weil er die Wege in die Köpfe und Herzen der Menschen findet. Wir setzen mit dem Gebet auf die Macht Gottes.“ Die Andacht sei eine Form für den Frieden einzutreten, erklärte Horst-Peter Rauguth, Diakon und geistlicher Beirat von Pax Christi. „Atomwaffen sind gegen die Menschlichkeit.“

    „Obwohl es hier eher eine kleine Veranstaltung ist, ist es doch ein deutliche Aussage“, sagte die Geschäftsführerin der Deutschen Kommission von Justitia et Pax Gertrud Casel im Hinblick auf die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zudem sei es ein gutes und öffentliches Zeichen, dass der Bischof da sei. „Unser Anliegen wird von unzähligen Menschen weltweit geteilt“, motivierte Bischof Ackermann die Anwesenden. „Das Großziel der Abrüstung insgesamt darf nicht aus den Augen verloren werden“, stellte Ackermann klar.

    Es sei wichtig, die Gefahr in den Blick zu nehmen, obwohl es in den vergangenen Jahren vielleicht ruhiger um das Thema geworden sei. „Daher danke ich Ihnen für Ihr ausdauerndes Engagement“, richtete der Bischof sein Wort an die versammelten Frauen, Männer und Jugendlichen. Die bekannten Risiken der atomaren Abschreckung zeigten sich aktuell deutlich in der Krise der Beziehungen zwischen Nordkorea und Südkorea sowie den USA. Es sei ein langer Weg, den sie bestreiten müssen. „Aber wir machen uns auf den Weg“, stellte der  Organisator der Andacht Thomas Gerhards aus Neef fest.

    Dem Bischof und Vorsitzenden der Deutschen Kommission Justitia et Pax war es wichtig zu betonen, dass es keine Demonstration gegen den Standort, gegen die Soldaten oder die zivilen Angestellten, die hier arbeiten, sei. Die Ächtung von Atomwaffen weltweit sei der Anlass für die Andacht. „Ich glaube, da kann vernünftigerweise kein Mensch dagegen sein“, stellte Ackermann fest. Für Gerhards war es eine Bestätiging in seinem Engagement, dass der Bischof vor Ort war: „Wir sind sehr froh, dass der Bischof da ist, auch für mich persönlich als Katholik.“

    Der Bildstock wurde im vergangenen Jahr von Mitgliedern von Pax Christi und dem Internationalen Versöhnungsbund errichtet. Zu sehen ist das Motiv „Christus zerbricht das Gewehr“ des Künstlers Otto Pankok. „Das Bild soll ausdrücken, dass Atomwaffen ein Verbrechen an Gott und der Menschheit sind und zum Nachdenken anregen“, erklärte Gerhards. Der Bildstock nehme Bezug auf die regionale Tradition, wonach Christen bei großer Sorge um den Frieden ein Andachtsbild errichten.

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Synode geht - Raumgliederung

Die Umsetzung der Synode beginnt mit der "Raumgliederung" - hier ein kurzer Film, der manches erklärt