Öffentlichkeitsarbeit / aktuelle Presse

Das große Luther - Jahr

  • REFORMATION - heute gemeinsam erneuern

    Zum Foto: aufgenommen in Ellenz, etwa in der Mitte des Landkreises. Auf dem Foto zu sehen sind Mitglieder des Vorbereitungsteams zum Reformationsgedenken, v.l.n.r.: Rudolf Zavelberg, Pastoralreferent; Dr. Anke Wiedekind, Pfarrerin; Thomas Werner, Pfarrer; Steffen Tiemann, Pfarrer; Paul Diederichs, Pfarrer; Dietlinde Schmidt, Dekanatsreferentin; Rüdiger Lancelle, ehem. Presbyter.

    Vor fast 500 Jahren, am 31. Okt. 1517, hat Martin Luther 95 Thesen veröffentlicht, in denen er eine Erneuerung der Kirche forderte, die aber letztlich in eine Kirchenspaltung mündete. Die Erinnerung daran soll die Trennung der Christen nicht weiter zementieren. Darin sind sich die Seelsorger/-innen der beiden ev. Gemeinden im Kreis und die des katholischen Dekanates Cochem einig. Sie haben sich zu einem ökumenischen Arbeitskreis zusammengeschlossen und gemeinsame Gottesdienste, Angebote und Events geplant. „Die Umkehr zu Jesus Christus und die Erneuerung der Kirche durch sein Evangelium sind ein gemeinsames Ziel – ein Ziel, das seinerzeit auch die Reformatoren und dann auch das Trienter Konzil anstrebten“, legt der Zeller Pfarrer Thomas Werner dar.

    Vom 31. 10. 2016 – 31. 10. 2017 wird es unter dem Motto „Reformation – heute gemeinsam erneuern“ eine ganze Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen geben. Den Reigen eröffnet am Reformationstag 2016 die Bibel-Lesenacht in Zell. Am gleichen Tag startet die Aktion „Cochem-Zell schreibt ab: Die Bibel“. Christen beider Konfessionen sind eingeladen, einen Abschnitt aus der Bibel mit eigener Hand abzuschreiben. In Gemeindeämtern und Pfarrbüros sind dazu spezielle Mappen erhältlich. „Sie enthalten neben Stift und Spezialpapier den biblischen Text, der mit der Hand abgeschrieben werden soll“, erläutert Rüdiger Lancelle von der evangelischen Gemeinde in Cochem. Es gibt keine Einschränkung: Jeder, von Kind bis Greis/-in, kann sich an der Aktion beteiligen. Wer mitmachen möchte, kann eine Mappe mit nach Hause nehmen und in Ruhe dort den Text abschreiben, gerne auch das Blatt zusätzlich gestalten. Am Ende der Fastenzeit werden die Blätter gesammelt und zum Binden in ein Kloster gebracht. Zu der zentralen ökumenischen Feier im Landkreis, am 2. Juli 2017, soll das handgeschriebene Neue Testament vorliegen. Dann treffen sich Christen beider Konfessionen zu einem gemeinsamen Christusfest in der Klosterruine Stuben. Zuvor, im Juni, wird zu vier Impulsvorträgen mit so renommierten Persönlichkeiten wie Bischof Markus Dröge oder Christian Hennecke eingeladen.

    Bereits im Advent 2016 wird es einen sogenannten „Kanzeltausch“ geben.  „Doch“, so versucht Pastoralreferent Rudolf Zavelberg eventuell aufkeimenden Vorbehalten zu begegnen, „es wird nicht wirklich von der Kanzel herab gepredigt. Vielmehr werden evangelische Seelsorger/-innen in katholischen Gottesdiensten darlegen, was ihnen eine bestimmte Bibelstelle bedeutet; und umgekehrt geschieht das ebenso.“ Monatlich wird es zudem ein ökumenisches Gebet in Cochem geben sowie ein Abendlob mit Gesängen aus Taizé.

    Es ist die Hoffnung der beiden evangelischen Gemeinden im Landkreis und des Dekanates mit seinen sieben Pfarreiengemeinschaften, dass die Angebot auf positive Resonanz stoßen und so in der Tat zu einer Erneuerung der Kirche heute beitragen werden.

  • Luther-Ausstellung in Maria Laach

    Mitglieder des Arbeitskreises Ökumene Dekanat Cochem

    Arbeitskreis Ökumene

    „Luther in Laach“ – als der erste Hinweis auf die Ausstellung im Dekanatsbüro durchsickerte, war das Interesse des Arbeitskreises Ökumene im Dekanat Cochem geweckt. Rudolf Zavelberg, Pastoralreferent und Leiter des Arbeitskreises, nahm den Kontakt mit den Laacher Benediktinern auf. Ein Termin für eine Spezialführung wurde vereinbart.

    Nun war es soweit: In spannender Erwartung sind 10 Frauen und Männer, denen Ökumene eine Herzensanliegen ist, nach Maria Laach gefahren. Die Ausstellung in der sogenannten „Jesuitenbibliothek“, das wurde bald deutlich, möchte Luther aus einem besonderen Blickwinkel betrachten. An ausgewählten Schwerpunkten der Theologie wird der „Reformkatholik“ Martin Luther dargestellt. Dieser hat als Mönch nicht nur die Hl. Schrift gründlich studiert, sondern auch die Kirchenlehrer. Besonders Augustinus und Bernhard von Clairvaux haben es ihm angetan. Diese geistige Beheimatung Luthers wird in Laach beleuchtet. In der Begleitbroschüre zur Ausstellung ist zu lesen, dass „sie nicht nur das präsentiert, was Luther sagt. Sie veranschaulicht auch, woher Luther das hat, was er sagt.“

    Die im Arbeitskreis Engagierten haben den Besuch der Ausstellung als sehr bereichernd empfunden. Bis zum 24. 08. wird sie noch in Maria Laach gezeigt. 

Kultur der Aufnahme und der Solidarität - Flüchtlinge

In der aktuellen Situation erleben wir in unserem Land ein beeindruckendes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft.

  • Wo Flüchtlinge und Einheimische sich treffen

    Karl Eckardt / Dekanatsreferentin Dietlinde Schmidt
    EhrenamtlerINNEN

    Mit einem so großen Andrang hatten die Veranstalter von Dekanat und Stadt nicht gerechnet: Rund 60 Männer und Frauen informierten sich.

    Ulmen – Ein Ort, um in Kontakt zu kommen, Hilfestellung zu geben und Freundschaften zu knüpfen: In Ulmen soll es bald ein Café International für Flüchtlinge und Einheimische geben.

    Mit einem so großen Andrang hatten die Veranstalter eines Informationsabends in Ulmen nicht gerechnet: Über 60 Frauen, Männer und Jugendliche waren gekommen, um sich über das geplante Projekt zu informieren. „Mit einem so immensen Interesse haben wir nicht gerechnet“, waren sich Dietlinde Schmidt, Dekanatsreferentin des Dekanats Cochem, und Karl Eckardt, erster Beigeordnete der Stadt Ulmen, einig. Eckardt stellte die Planungen für das „Café International“ vor: Im Pfarrsaal St. Matthias in Ulmen, in dem auch schon seit geraumer Zeit Sprachkurse und „Kummerstunden“ für und mit geflüchteten Menschen stattfinden, soll das Café eingerichtet werden. Es soll Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, wichtige Kontakte zu knüpfen und wesentliche Informationen auszutauschen, genauso soll aber auch Zeit zum Spielen, zum gemeinsamen Kochen und Backen eingeräumt werden, um durch diese Angebote die Integration der Flüchtlinge zu verbessern. Dazu gelte es, einen Ehrenamtskreis zu bilden, in dem „Nationalität, Konfession oder Religion keine Rolle spielen sollen – weder für die geflüchteten Menschen, die zu diesem Treffpunkt kommen wollen, noch für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer“, so Eckardt. Das Café soll allen in der gesamten Verbandsgemeinde und der Pfarreiengemeinschaft Ulmen untergebrachten Flüchtlingen offenstehen – derzeit also rund 150 geflüchteten Menschen, davon alleine 47 Kinder und heranwachsende Jugendliche. Damit die Flüchtlinge, die nicht in Ulmen wohnen, das Angebot das „Café International“ auch annehmen können, soll ein Fahrdienst eingerichtet werden. Darüber hinaus sollen auch Ehrenamtliche gefunden werden, die diese Menschen etwa beim Einkaufen, bei Arztbesuchen, Behördengängen unterstützen. Es entstand auch die Idee, dass Patenschaften für die geflüchteten Menschen übernommen werden können, um somit eine noch intensivere Integration zu ermöglichen.

    Am 30. März soll das Café International mit einer Auftaktveranstaltung vorgestellt werden. Danach soll an jedem Mittwoch in der Zeit von 16 bis 18.30 Uhr im Pfarrsaal in Ulmen das „Café“ betrieben werden.

  • Café international in Ulmen

    jeden Mittwoch von 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr im Pfarrheim Ulmen, Cochemer-Straße

  • repair café wird dankbar angenommen

    Seit 1 ½  Jahren gibt es in Cochem das Repair-Café. Mitarbeiter/-innen der Caritas, der Lebensberatung, des Dekanates und der Kath. Erwachsenenbildung, die im Arbeitskreis „Seelsorge und Beratung“ zusammenarbeiten, hatten es seinerzeit initiiert. Neben ihnen gibt es mittlerweile einen Stamm an Aktiven, die sich mit ihren Fachkenntnissen einbringen und den Kundinnen und Kunden beim Reparieren ihrer Gegenstände behilflich sind.  Rat und eine helfende Hand gesucht wurde ins dieser Zeit für insgesamt 230 Gegenstände, drei Viertel davon aus dem Elektro- bzw. Elektronikbereich. Knapp die Hälfte dieser Geräte konnte repariert werden. Noch günstiger fällt die Bilanz in den Bereichen Textilien, Spielzeuge und Holzteile aus. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, ließ sich hier das allermeiste wieder nähen und reparieren.

    Diese Bilanz zogen die Initiatoren bei einer kleinen Feierstunde mit den Aktiven. Die nächsten Termine des Repair-Cafés in Cochem sind am 19. März und 16. April, jeweils von 10:00 – 13:00 Uhr im Schulgebäude in der Jahnstraße.

    Kontakt: Kath. Erwachsenenbildung Mittelmosel, P. Heck, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf; Tel. 02673 961947-20.

Wer miteinander schweigen kann, hat sich etwas mitzuteilen.

Wer miteinander schweigen kann, hat sich etwas mitzuteilen.

  • Schweigen für den Frieden (Voranzeige 2017)

  • Gemeinsam in Stille

    • pdfGemeinsam in Stille "Schweigen für den Frieden" heißt eine vom Dekanat Cochem unterstützte Initiative, die monatlich zu Stille und Meditation einlädt.
  • Gebet soll Zeichen sein

    • pdfbeten für den Frieden Dekanat Cochem lädt Angehörige aller Religionen ein - Auch Ordensschwestern des Karmelittinenklosters nehmen teil.
  • Schweigen für den Frieden in Zell

    Bericht / Fotos: Veronika Rass, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem
    roll-up-Banner "Schweigen für den Frieden"
    Gruppe schweigender Beter
     

    Einladung zum Schweigen für den Frieden am 26. Februar 2016 in Zell Barl bei Globus wurde von vielen Menschen wahrgenommen. Blieben doch während des Tages viele am Stopper „Schweigen für den Frieden“ stehen, informierten sich und folgten spontan dem Aufruf, indem sie in zwei, drei Minuten der Stille ihrer Sehnsucht nach Frieden Ausdruck verliehen.

    Jugendliche fragten konkret nach: „Was machen Sie da? Was bedeutet das: Schweigen für den Frieden?“ 

    Anita Emmel, aus Kappel und eine der Initiatorinnen der Initiative, gab zu Beginn des Schweigens den TeilnehmerInnen, die aus Blankenrath, Büchenbeuren, Kaimt, Zell und Cochem den Weg zum Barl gefunden hatten, auf diese Frage eine Antwort:

    • „Wir halten inne und richten uns neu aus auf dem Weg des Friedens.
    • Wir halten inne, um Gott und die Welt neu wahrzunehmen.
    • Wir halten inne und öffnen uns für die Gegenwart Gottes.                                          
    • Wir halten inne und verbinden uns mit allen Menschen guten Willens.                 
    • Wir halten inne und lassen unser Herz sich öffnen für mehr Mitgefühl und Nächstenliebe.
    • Wir halten inne, um uns darin bestärken zu lassen das Gute zu tun.“

    Der Liedruf „Schweige und höre, neige Deines Herzens Ohr, suche den Frieden“ eröffnete das Schweigen der Versammelten im öffentlichen Raum unter freiem Himmel, darunter Ordensleute wie Pater Matthias Brenken, Karmel Springiersbach, aber auch Agnostiker und Atheisten nahmen die Einladung an. Unabhängig von Religionszugehörigkeit und Weltanschauung die Sehnsucht nach Frieden in den Herzen der Menschen groß in dieser Zeit.

    Die Einladung zum Schweigen für den Frieden will Menschen vernetzen und verbinden und niemanden ausgrenzen. Die Teilnahme ist unabhängig von Religionszugehörigkeit und Weltanschauung. Auch Flüchtlinge haben sich bereits am „Schweigen für den Frieden“ beteiligt und den Aufruf in viele Sprachen übersetzt:       

    "Der je andere darf seinen Ort bei uns finden, aus welcher Kultur oder Religion er auch immer stammt. Wer Fremdenfreundlichkeit lebt, will nicht herrschen und beherrschen, will nicht bekehren und missionieren. Freilich gilt aber auch: nur auf dem Hintergrund einer starken eigenen kulturellen Kontur sowie einer klaren religiösen Identität braucht man Fremden gegenüber keine Profilierungssorgen zu haben. Dies bedeutet für uns: mit Gottvertrauen den Aufbruch aus dem Sicheren und Vertrauten unserer Geschichte und Traditionen zu wagen und sich Flüchtlingen zu stellen, aber so, dass dies allem Riskantem zum Trotz zum Segen für uns werden kann." Quelle: Refugees welcome. Michael Gmelch, Würzburg 2016, Seite 71

    Wer miteinander Schweigen kann, hat sich auch etwas zu sagen: bei einer Tasse Kaffee im gastfreundlichen Globus-Restaurant kam man miteinander ins Gespräch über Gott und die Welt. Ein Atheist schreibt uns Christen ins Buch: „Die Kirche hat eine bedeutende Rolle in ihrer Botschaft und in der weltweiten Vernetzung. Sie sollte die Botschaft des Friedens stärker in die Welt tragen!“

    Weitere Informationen zum „Schweigen für den Frieden“

    Das Schweigen für den Frieden findet in der Regel am letzen Freitag im Monat an einem öffentlichen Ort statt von 18.00 -18.30 Uhr. Das nächste Treffen ist in Ulmen am 1. April 2016 um 18.00 Uhr auf dem Platz vor der Volksbank RheinAhrEifel Ecke Dauner Straße/Kelberger Straße.

    Die Friedensinitiative Rhein-Hunsrück beteiligt sich zeitgleich mit einer Mahnwache für den Frieden in Kastellaun. Weitere Informationen zur Mahnwache der Friedensinitiative Rhein-Hunsrück gibt es bei Heidrun Kisters, Telefon 06763 4614.

    Die Ordensfrauen im Karmel Auderath und die Marienschwestern in Cochem und weitere Ordensgemeinschaften schließen sich der Initiative im Schweigen in ihren Ordensgemeinschaften an.

    Wer nicht persönlich an öffentlichen Orten am Schweigen teilnehmen kann, ist eingeladen, sich zuhause oder am Arbeitsplatz dem Schweigen anzuschliessen.

  • Schweigen für den Frieden in Ulmen

    Schweigen für den Frieden am 29. Juli 2016,

     

     

     

    Alten Postplatz in Ulmen, 18.00 – 18.30 h,

    Wir leben in Deutschland verhältnismäßig friedlich zusammen. Menschen akzeptieren, dass Menschen anders leben als man selbst und halten sich an die „Goldene Regel: „Behandle andere Menschen so wie du selbst behandelt werden willst.“

    Der soziale Friede ist immer wieder neu gefährdet. Geht die Schere zwischen Arm und Reich doch immer weiter auseinander – weltweit eine der Ursachen für Flucht und Wanderungsbewegungen. Auch in Deutschland steckt in einer Ungleichheit der Vermögen eine soziale und politische Herausforderung, für mehr Gerechtigkeit einzutreten.

     

    In Ulmen trifft man sich zu einem Schweigen für den Frieden am 29. Juli 2016, 18.00 – 18.30 h, auf dem Alten Postplatz mitten im Zentrum Ulmens.

    Ein öffentliches Bekenntnis, ein Klima des sozialen Friedens, der Menschlichkeit und der Solidarität mit benachteiligten Menschen auch in unserem Land zu erhalten und zu pflegen. Die Teilnahme ist unabhängig von politischer Einstellung, von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung möglich.

    „Frieden ist eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.“ sagt Baruch de Spinoza

    Durch Stille, Meditation, Gebet, nach Innen gehen kommen wir in die Verbundenheit mit unserem wahren Selbst, mit Gott unserem Schöpfer, mit allen Menschen und der ganzen Schöpfung. Wenn unser Herz sich öffnet für das Leid das anderen, dieses annimmt und somit Empathie, Mitgefühlt und Liebe sich entwickelt, kann daraus Kraft entstehen, welche kreative Möglichkeiten für den Einzelnen und die Gesellschaft mit sich bringt, so dass sich alles zum Guten wendet.

    Veranstalter: Dekanat Cochem, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf, www.dekanat-cochem.de,  in Zusammenarbeit mit dem pastoralen Team in der Pfarreiengemeinschaft Ulmen www.kirche-ulmen.de

     

    Nähere Auskünfte zum „Schweigen für den Frieden“ gibt es bei den Initiatorinnen:

    Anita Emmel, Kappel, Tel. 06763 2457

    Veronika Rass, Ellenz, Mobil 0151 12237115

  • Schweigen für den Frieden in Kaisersesch

    Die Zwillingsschwester der Religion heißt Friede.

    Zum „Schweigen für den Frieden“ in Kaisersesch versammelten  sich am 28. August 2016 zwölf Menschen  mitten im Zentrum der Stadt, um öffentlich einzustehen für ein Klima des sozialen Friedens, der Menschlichkeit und der Solidarität mit benachteiligten Menschen auch in unserem Land.

    Frieden ist zuallererst eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit – so führte Veronika Rass, Pastoralreferentin in das Schweigen ein, indem sie ein Zitat von Baruch de Spinozas aufgriff. Alle Religionen und Weltanschauungen wollen Menschen in ihrer jeweiligen spirituellen Tradition bestärken in dieser Geisteshaltung, damit daraus die Kraft erwächst, das Gute zu tun.

    Anita Emmel, Kappel, gab  in der Runde der Menschen, die  unterschiedlichen Konfessionen und Weltanschauungen angehören, ein Glaubenszeugnis. Sie wies hin auf ihre Reise nach Assisi, der Stadt, in der das historische Gebet der Weltreligionen für den Frieden vor 30 Jahren zum ersten Mal statt gefunden hat. Assisi war für sie der entscheidende Impuls, sich mit allen Menschen guten Willens zu verbinden im Schweigen für den Frieden.

    Es wird in diesem Jahr ein neues Treffen der Religionen in Assisi geben, um zu bezeugen, dass „die Zwillingsschwester der Religion Friede heißt und nicht Gewalt“, so der Kurt Kardinal Koch, Präsident des päpstlichen Einheitsrates.

    Mehrmals haben in Assisi, der Stadt des heiligen Franziskus, große Gebetstreffen für Frieden stattgefunden. 1986 fand das erste Gebet der Weltreligionen für den Frieden in Assisi mit Vertretern aller großen Kirchen und Religionen statt. Das letzte große Assisi-Treffen fand 2011 auf Initiative von Benedikt XVI. statt; dazu war erstmals auch eine Delegation von Nichtglaubenden eingeladen. Am 20. September 2016 wird Papst Franziskus anlässlich des Jubiläums am Gebet der Weltreligionen in Assisi teilnehmen.

    Wer miteinander schweigen kann, hat sich viel zu sagen. Im Anschluss an die Zeit der Stille blieb man noch zusammen, um sich auszutauschen über das konkrete Engagement einzelner in ihren lokalen Solidaritäts-Projekten für Menschen am Rande.

    Zum Schweigen für den Frieden versammelt man sich demnächst am 30. September 2016 in Cochem auf dem Carlfritz-Nicolay-Platz

    Für den Bericht: Veronika Rass, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem

    Fotos: Matthias Schnitzler, Kaisersesch

  • Bildstock errichtet / Christen aus Eifel und Mosel machen sensibel gegen Atomwaffen

    Bildstock Schiefertafel
    Rüdiger Lancell (ev. Kirchengemeinde)
    Past. Ref. Veronika Rass (Dekanat COC)

    Es ist eine alte Tradition in der Eifel, dass Christen bei großer Sorge um den Frieden und bei Gefahr gemeinsam einen Bildstock errichten. Die Menschen drückten mit dem gemeinsamen Bau eines Bildstocks ihre Bitte an Gott um Frieden und Schutz ihrer Heimat aus und zugleich dient der Bildstock als Mahnung für die kommenden Generationen, den Frieden zu bewahren. Viele Bildstöcke im Kreis Cochem-Zell zeugen davon. Viele Bildstöcke in der Region entstanden im Umfeld der zahlreiche Kriege, die die Eifel seit dem 16. Jahrhundert überzogen haben und viele Opfer forderten.  Nach den Weltkriegen oder zur Erinnerung an Unfälle wurden auch im vergangenen  Jahrhundert Bildstöcke errichtet. Heute ist das selten geworden.

    Ein christlicher Bildstock mit einem Andachtsbild wurde vom 14.-16. Juni 2016 auf der Friedenswiese nahe der Einfahrt zum Fliegerhorst Büchel errichtet. Er entstand auf Initiative des Versöhnungsbundes der Regionalgruppe Cochem-Zell  in Zusammenarbeit mit Pax Christi Trier und zeigt auf einer gravierten Schiefertafel das Bild „Christus zerbricht das Gewehr“. Otto Pankok schuf es 1950 als Protest gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands. Für die christlichen Kirchen sind „Atomwaffen ein Verbrechen an Gott und der Menschheit“  (Vgl. Ökumenischer Rat der Kirchen sowie 2. Vatikanisches Konzil). Der Bildstock soll diese Botschaft allen Menschen, die dort vorbeikommen, als dauerhafte Mahnung mitgeben,  denn bei Büchel lagern die letzten Atomwaffen Deutschlands. Der Bildstock wurde aus alten Feldbrandsteinen gemauert, ist etwa 90 cm breit und knapp 2 Meter hoch.

    In einer feierlichen Andacht mit über dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde der Bildstock am 18. Juni ökumenisch eingesegnet. Rüdiger Lancelle (Cochem) dankte allen, die zur Errichtung des Bildstocks beigetragen haben und verwies auf die zahlreichen Dokumente und Aussagen der Evangelischen Kirche zur Ablehnung von Atomwaffen. Veronika Raß, Pastoralreferentin des katholischen Dekanats Cochem betonte bei der Einsegnung: „Nicht mit Gewalt, sondern durch das Kreuz hat Jesus die Welt gerettet. Ihr haltet eine Hoffnung wach: Auf eine Welt ohne Kernwaffen. Ihr habt in Papst Franziskus einen Mitstreiter gefunden, der ein kategorisches Nein zum Besitz und Einsatz von Atomwaffen ausgesprochen hat.“  Mit Liedern, Fürbitten, Gebet und einem Vaterunser wurde der Bildstock feierlich eingesegnet und dann seiner Bestimmung übergeben.

    Kontakt: Dr. Elke Koller (Leienkaul) für den Initiativkreis des Internationalen Versöhnungsbundes, Regionalgruppe Cochem-Zell

  • Christus und die Religionen / Zwischen Pluralismus und Fanatismus und Identität

    Wie viel Religion ist verträglich im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationen?

    Das 21. Jahrhundert leidet unter religiösem Fanatismus, deren Anhänger ausschließlich ihre  eigenen religiösen Überzeugungen, ihre ganz spezifische Art von Religiosität als gottgefällig und damit als legitim ansehen und bereit sind, ihre eigene Sichtweise gegebenenfalls mit Gewalt durchzusetzen.

    In dieser Situation sehen viele den Standpunkt eines neutralen Beobachters als das Ideal an. Eine postmoderne Kultur verneint eine solche Einstellung. Für sie geschieht jede Beobachtung aus einer persönlichen Perspektive des Betrachters.

    Auf den Glauben übertragen heißt das: es gibt keinen Nicht-Glauben. Jeder glaubt an irgendetwas. Jeder hat eine mehr oder weniger bewusste

    "Lebensphilosophie" oder "Weltanschauung".

    Glaube bedeutet, dass der Mensch sein Herz an "etwas" hängt (Fowler 1991). Das kann ein transzendenter Wert oder eine transzendente Macht sein, muss es aber nicht.

    Das führt zu Frage, ob dann alles gleichgültig ist, wenn alles gleich gültig ist. Die Weltanschauung eines Menschen ist verbunden mit zentralen Fragen seines Daseins. Die Antworten, die er darauf findet, sind ihrem Wesen nach mit einem Absolutheitsanspruch verbunden. Das macht es äußerst schwierig, tolerant miteinander umzugehen. Wie können Menschen verschiedenen Glaubens miteinander friedlich leben, ohne sich selber untreu zu werden? Das ist eine der drängenden Fragen in der globalisierten Welt.

    Vortrag

    Dorfakademie Hambuch

    Mittwoch, 28. September 2016, 19.30 h

    Referentin: Veronika Rass,

    Pastoralreferentin Katholische Erwachsenenbildung   

    Dekanat Cochem
    Moselweinstr. 15
    56821 Ellenz Poltersdorf

    Telefon  0049 (0) 2673 961947-17
    Mobil 0151 12237115
    eMail:   veronika.rass(at)bistum-trier.de
    website des Dekanates: www.dekanat-cochem.de

miteinander unterwegs

  • „Rad“ Kirche - eine etwas andere Kirchenführung mit dem Rad

    „Rad“ Kirche - eine etwas andere Kirchenführung mit dem Rad

    Als „ver-rückte Herausgerufene“ lassen sich diese beiden Worte locker und phantasievoll übersetzen.  „Rad Kirche“ bietet Gästen und Einheimischen eine etwas andere Kirchenführung mit dem Rad.

    Die Sicht „verrücken“

    Einfach mal die Perspektive wechseln, die Position wechseln, den gewohnten Blick verlassen und eine neue Perspektive einnehmen und die Sicht „ver-rücken“, das erlaubt eine alternative Tour auf einem Veloring durch die sehenswertesten Moselorte rund um Cochem.

     Man kann vom Fahrradsattel aus Ungewöhnliches wahrnehmen und Wesentliches entdecken, das aus dem Alltag ver-rückt und gerade dadurch ermöglicht, die schönsten Urlaubserlebnisse zu gewinnen.

    „Herausgerufen wohin?“

    Kirche sein heißt sich herausrufen lassen. „Rad Kirche“ nimmt mit auf den Weg zu einer Kultur der Nachhaltigkeit. Die Schöpfung ist nicht etwas außerhalb von Gott, nicht etwas, das er aus sich heraus geschaffen hätte. Die Schöpfung ist vielmehr in ihm, etwas, für das er in sich Raum geschaffen hat.  Einen neuen Aufbruch mit Gott wagen, die Zeit zu beginnen ist jetzt, er ruft uns heraus, deshalb sind wir Kirche.  „Rad Kirche“ ist außerdem verbunden mit der „Radwegekirche“ der Evang. Kirche in Deutschland.

    Start

    „Rad Kirche“ startet am 22. April 2017 um 10 Uhr in Cochem-Sehl am Sehler Dom.  Die Route von ca. 55 km führt über Cochem und Cond, Valwig und Beilstein nach Senheim.  Nach einer kurzen Rast in Senheim geht es weiter zur Klosterruine Stuben. Über Bremm, Ediger-Eller und Ellenz-Poltersdorf sowie Ernst führt der Veloring nach Cochem-Sehl. 

    Die Wahl des Rades ist abhängig von der persönlichen Kondition.  Alle Radverleihe in der Verbandsgemeinde Cochem bieten Ihnen Beratung und Service, zum Beispiel Fahrradverleih Radsport Schrauth in Sehl.

    Impulse unterwegs gibt Pastoralreferentin Veronika Raß.  Der Besuch eines nachhaltig ökologisch bewirtschafteten Weingutes beschließt die Route im Weingut Kloster Ebernach in Sehl gegen 17 Uhr.

    Eine Gelegenheit zur Teilnahme an einer Eucharistiefeier bietet sich am Abend in der Pfarreiengemeinschaft Cochem.  Eine Einkehr am Abend in ein Gasthaus ist möglich.

    Mehr Informationen und Anmeldung

    Tourismusseelsorge im Dekanat Cochem, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf gibt weitere Auskünfte unter der Rufnummer 02673 961947 17.

    Bei der „Rad Kirche“ ist man mit dem Fahrrad unterwegs als Teilnehmer des öffentlichen Verkehrs und auf eigene Verantwortung.  Es werden keine Teilnehmergebühren erhoben. Ggf. anfallende Kosten für Rast und Einkehr trägt jeder Teilnehmer selbst.

    Eine Anmeldung wird erbeten. Radfahrer, die sich spontan zu einer Teilnahme entschließen, finden sich am Startpunkt ein.  Integration und Teilhabe von Menschen mit Handycap sind uns ein Anliegen.  Bei voraussichtlich starkem Regen, zu erwartender Unwettergefahr und anderen außergewöhnlichen Umständen findet die Tour nicht statt.

    Weitere Touren auf neuen Routen sind in Planung.

  • Sehler Dom lädt zur Einkehr ein

  • „rad kirche“ startet erfolgreich in die Saison

    Mit mehr Teilnehmer_innen als erwartet ist “rad kirche” erfolgreich in die Saison gestartet. “Wir nehmen auch diejenigen mit, die sich spontan entschließen, dazu zu stoßen” - so Veronika Rass. Aufmerksam auf die “Herz Route” durch sehenswerte Moselorte wurden passionierte Radfahrer_innen und Hobbyradfahrer_innen durch Hinweise in der Presse. Unter den zwölf Teilnehmenden sind Menschen mehrerer Weltanschauungen, Religionen und Konfessionen.

    Hinaus auf die Straßen in die Offenheit der Begegnung mit manch Überraschendem liess sich die Gruppe führen. Manche Menschen, die bislang eher am Rande wahrgenommen wurden, rücken dabei in den Mittelpunkt. Im Austausch in der Gruppe bekannte eine Teilnehmerin: “Ich bin positiv überrascht über das Engagement in den einzelnen Orten.” Insgesamt sechs Stationen unterwegs luden ein zu Begegnungen mit Menschen, die sich aktiv engagieren im Netzwerk für Neuzugezogene. Dabei kam selbstverständlich der Austausch über das Engagement der Teilnehmenden nicht zu kurz: “Ich engagiere mich in der Pfarrei für die Messdiener”, so eine Teilnehmerin. “Ich leite seit mehreren Jahrzehnten einen Musikverein in einem Moselort,” so ein weiterer Teilnehmer.

    In Bruttig-Fankel stieß die Gruppe auf Christa Zundel, eine im wahrsten Sinne des Wortes katholische Person. Sie steht für Weltoffenheit als Christin im Netzwerk für Neuzugezogene, indem sie Familien unabhängig von Weltanschauung und Religion Zugehörigkeit praktisch vermittelt und ihr Haus öffnet. “In der Begegnung mit Menschen kann uns etwas von Gott durchscheinen,” so die Deutung des Geschehens. Im Gespräch über Gottesbilder und die unterschiedlichen Namen Gottes in den Religionen antwortete ein Teilnehmer muslimischen Glaubens auf die Frage, ob er die 99 Namen Gottes kenne: “Ich kenne zwei oder drei...”

    In Beilstein informierte Beate Kolb über die nachhaltige Entwicklung eines ehrenamtlichen Engagements zugunsten des Erhaltes der Karmeliterklosters Beilstein als einem Ort der Gastfreundschaft zu einem mittelständischen Gastwirtschaftsbetrieb mit sieben Angestellten, den sie als Fachkraft leitet. Die Kommunionbank, ursprünglich ein Symbol für die Trennung in unterschiedliche Stände in der Kirche und unterschiedliche Stufen der Zugehörigkeiten zum Volk Gottes, ist heute zu sehen im Gastraum. Nicht als trennende Schranke, sondern geöffnet für alle Gäste, unabhängig von Weltanschauung und Religionszugehörigkeit.

    Senheim, ursprünglich ein Amt mit Verwaltungsaufgaben für viele Orte auf dem Hunsrück, wartet auf mit einem Kloster, das bis heute die Ehrenbürgerin des Ortes beherbergt, Sr. Mechthild. In einem Flügel des Klosters, heute ein Gasthaus, war bis in die 70er Jahre der Kindergarten untergebracht. Kirchen setzen sich bis heute nachhaltig für Bildung und Erziehung und Betreuung von Kindern ein, eine Idee, die ursprünglich von der Evang. Kirche stammt und von der katholischen Kirche übernommen wurde. Zur Unterstützung von Familien, damit viele Kinder die gleichen Startchancen im Leben erhalten. Lothar Sehl und Martina Sehl haben die Bildungseinrichtung im Kloster als Kinder erfahren und berichten so manche Anekdote aus einer Zeit, als Kinder die Welt in und um Senheim wie auf einem großen Abenteuerspielplatz mit Sr. Mechthild erkunden durften. Heutzutage integriert die Kath. Kita St. Katharina Senheim Kinder in einem multireligiösen Kontext und engagiert sich gemeinsam mit der Flüchtlingsinitiative Moselkrampen bei einem Kinderspielplatzfest, wie Petra Sehl berichtet.

    An der Klosterruine Stuben, einem Ort, der ursprünglich für die Ewigkeit erbaut war, erinnert man sich daran, dass so manch für die Ewigkeit Erbautes zu Bruch gehen kann. So ist die Einheit des Christentums in der Geschichte zerbrochen in den großen Schismen. Anita Emmel, Kappel, berichtet aus eigener Erfahrung als Katholikin in einer gemischt konfessionellen Ehe über die Glaubenskriege, die noch vor wenigen Jahrzehnten ganze Ortschaften und Familien entzweiten. Für sie ist dies ein Anstoß, sich nachhaltig für Versöhnung zwischen den Konfessionen und den Religionen einzusetzen.

    In Ediger erwarten Dr. Richard Derber, Mitglied bei Zahnärzte ohne Grenzen, und Rita Bretz die “rad kirche” in der Alten Kelter. In ihrem Haus wurden inzwischen 33 Neuzugezogene einquartiert, die tatkräftige Unterstützung finden in den ersten Wochen und Monaten nach der Ankunft in Deutschland. Momente der Freude keimen auf, wenn es gelingt, Neuzugezogenen Boden unter die Füße zu geben. Brigitte Fischer, Bremm, stößt zur Gruppe dazu in Ediger. “Ich fühle mich berufen” antwortet sie auf die Frage, wie sie zu ihrem Engagement für eine Alleinerziehende Neuzugezogene kommt.

    Nachhaltigkeit im Weinbau ist Dreh- und Angelpunkt des Gespräch mit Martin Cooper im Weinberg des Weingutes Kloster Ebernach in Sehl. Er gehört offensichtlich zu den Menschen, die sich auch durch scheinbar Unüberwindliches nicht von seiner Einstellung abbringen lassen. Als ein schier unüberwindliches Problem erscheint zurzeit noch der Einsatz von rein biologischen und mechanischen Mitteln in der Pflege der Rebstöcke in den Steillagen der Mosel zu sein. Dennoch sieht er auf Zukunft hin im Alleinstellungsmerkmal “ökologischer Weinbau” einen Marktvorteil eines Anbaugebietes. Denn “alle Kunden wünschen ökologisch angebauten Wein”, so Martin Cooper

    Herzlich dankten die Teilnehmer_innen der ersten “Herz Route” der “rad kirche” für das Erfahrene,

    Die Leichtigkeit des Unterwegssein mit einem E-Bike hat manch einen überrascht und letztlich überzeugt. Auch die sportlich ambitionierten Radfahrer sind gut unterwegs auf der Route. Mit einer Einkehr in ein gastfreundliches Haus fand die Route einen beschwingten Ausklang mit der Aussicht auf die zweite Route im Monat Mai.

    Die nächste Tour startet am Samstag, 20. Mai 2017, um 10.00 h am Sehler Dom und führt in die Höhe. Eifelorte wie Roes und Münstermaifeld liegen auf der Route. Es geht wie immer bei “rad kirche” zuallererst um das Erlebnis des Radfahrens, um das Unterwegssein auf den Straßen als Einzelner in einer Gruppe. Neue Route, neues Thema. An einige Stationen dürfen die Teilnehmenden Impulse zu Kunst und Kultur erwarten.

    Hobbyradfahrer_innen wird als Ausrüstung ein E-Bike für die geführte Tour von der Mosel durch die Eifel zurück zur Mosel unbedingt empfohlen.

    Mehr Informationen und Anmeldung: Veronika Rass / Pastoralreferentin Dekanat Cochem / Moselweinstr. 15 / 56821 Ellenz-Poltersdorf / Mail: Veronika.Rass(at)bistum-trier.de / Ruf: 015112237115