Angebote / aktuelle Informationen

Wir unterstützen und vernetzen Menschen im Dekanat

Die Seelsorger und Seelsorgerinnen auf Dekanatsebene sind bestrebt, die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften zu unterstützen und zu begleiten.

Desweiteren wollen sie die Menschen vor Ort in den einzelnen Aufgabenfeldern vernetzen.

Hier finden Sie nun ein paar Infos und Angebote, die helfen können, mit der besonderen aktuellen Situation umzugehen. 

Und wenn Ihnen die Decke auf den Kopf fällt:

AUCH WIR SIND FÜR SIE DA!

Gerne können Sie sich telefonisch oder per Email an uns wenden!

Angebote in dieser vom Corona-Virus bestimmten Zeit

  • Gesprächsangebote

    Ehrenamtlich und hauptamtlich in der Seelsorge engagierte Mitarbeiter*innen bieten unter der Rufnummer 0151 12237115 täglich von 17.00 h bis 20.00 h ein Corona-Seelsorgetelefon an, insbesondere für Anrufer, die einen Gesprächspartner suchen in den Fragen:

    Was gibt mir Halt in dieser Krise, in der bisher Gewohntes wegbricht?
    Wie gehe ich mit meinen Sorgen und Ängsten um und was gibt mir Zuversicht?
    Was stärkt meinen Glauben, wenn die gewohnten Rituale in der Gemeinschaft der Kirche nicht mehr so gefeiert werden können wie üblich?
    Was hat das mit Gott zu tun?

    Für Anrufende entstehen die normalen Telefonkosten.

    Bei Fragen zur Erziehungs-, Familien-, Ehe- und Lebensberatung stehen Psychologen der Lebensberatung des Bistums Trier in Cochem telefonisch zur Verfügung unter der Rufnummer 02671 7735

    In den Pfarreiengemeinschaften sowie im Dekanat Cochem sind die Seelsorger und Seelsorgerinnen weiterhin in allen weiteren Anliegen unter den veröffentlichten Rufnummern der Pfarrämter bzw. Dekanats zu erreichen.


    Wir sind auch in dieser Zeit für Sie da!

    Zögern Sie nicht!

    Hier stellen wir Ihnen die diversen Angebote vor!
    Zögern Sie nicht. Manche Fragen und Ängste erschreinen schon nicht mehr so gewaltig,
    wenn Sie ausgesprochen und geteilt sind.

    Die Telefonnummern der Dekanatsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie hier

    Auch das Bistum bietet über seine Telefonseelsorge Unterstützung an.

  • Spirituelle Angebote (Gottesdienstangebote und Impulse auf digitale Weise)

    Hier finden Sie einige Angebote, die in der Zwischenzeit zum Teil auch schon wieder auf "Vorort" umgestellt haben und/oder hybride Veranstaltungen anbieten:

    • Unsere Pfarreiengemeinschaften sind medial sehr kreativ. Unter der Überschrift "Pfarreien Cochem-Zell" haben sich die drei Pfarreiengemeinschaften Zeller Hamm, Blankenrath und Beilstein-Moselkrampen zusammen getan und streamen über Facebook regelmäßig Gottesdienste. Man muss dabei keinen Facebook-Account besitzen.  Hier der Weg dorthin.
       
    • Die evangelische Kirchengemeinde Cochem feiert und streamt über ihren Youtube-Kanal.
       
    • Die Kirche Jugend Marienburg bietet einen Telefongottesdienst sonntags um 11.30h an. In den Sommermonaten wird z.T. auch "hybrid" gefeiert.
       
    • Die Kirche der Jugend Saarbrücken geht sehr kreativ mit der aktuellen Situation um. Gottesdienste, Impulse... Vorbeischauen lohnt sich!  
       
    • Die Gruppe AnsprechBar bietet jeden Donnerstag einen digitalen BARHockerabend vorrangig für die Zielgruppe zwischen 20 und 40 Jahren an. Es entstehen ständig neue Aktionen und Projekte.  
  • Angebote für Familien mit kleineren und größeren Kindern

    Familien mit Kindern sind von der Pandemie und der "Energieproblematik"...

    ...besonders hart betroffen. 
    Wir wollen informieren, begleiten und einen Ort anbieten, den Ärger/ die Wut/ die Trauer... abzulassen. Kontaktieren Sie uns bitte!

    Hier finden Sie zudem Ideen und Anregungen:

    • Im "Familien-Padlet" werden Fragen und Antworten zur Pandemie beantwortet sowie Hilfsangebote vorgestellt. Manches ist sicherlich nicht neu, aber manchmal tut eine Erinnerung gut! 
    • Misereor bietet für Kinder und Jugendliche fast allen Alters interessante Angebote für die Fastenzeit, aber auch darüber hinaus. Die Materialien sind zwar für Lehrer*innen ausgelegt, können aber sicherlich auch zuhause Verwendung finden!
    • Ein Portal der Bundeshauptstadt Berlin bietet eine umfangreiche Link-Sammlung an.
  • Sterben, Tod und Trauer

    Grundsätzlich sind wir alle ansprechbar. Aber eine Arbeitsgruppe des Bistums hat zum Thema "Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in Zeiten der Coronakrise" etwas zusammen gestellt, das wir Ihnen hiermit vorstellen möchten.

    Trauerseite des Bistums Trier

Hier finden Sie unsere regulären Angebote

  • Information & Angebot EINE WELT Arbeit

    SEI DABEI UND SAMMLE MIT! - eine Sammel-Aktion nicht nur für Schüler*innen

    Rund 200 Millionen ausgediente Handys liegen nach Schätzung von Expertinnen und Experten ungenutzt in deutschen Schubladen. Wer ausgediente Handy spendet, tut damit viel Gutes:

    Zum einen helft ihr den Menschen, die weltweit durch moderne Sklaverei ausgebeutet werden. Die in den Handys enthaltenen Rohstoffe werden meist unter unfairen und lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen abgebaut. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhält missio einen Betrag, mit dem sie Projektpartner*innen unterstützen. Damit wird den Betroffenen geholfen, sich aus diesen ausbeuterischen Lebenssituationen zu befreien.
    Zum anderen tragt ihr zum Umweltschutz bei: Da die seltenen, wertvollen Rohstoffe wie Gold recycelt werden, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und können somit nicht mehr die Umwelt belasten.

    Schaut bei Euch zu Hause nach und überlegt gemeinsam, welche Handys ihr noch braucht und welche Altgeräte ihr über missio Aachen entsorgen könnt. Damit werden sie wertvoll für Menschen am anderen Ende der Welt.

    Das ganz Jahr über könnt ihr Eure Geräte in Ellenz-Poltersdorf im Dekanatsbüro bei Frank Hoffmann abgeben oder am Klinikum Mittelmosel in Zell an der Pforte.

    Weitere Infos zur Aktion findest du unter: https://www.missio-hilft.de/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/ oder bei Frank Hoffmann unter Tel. 02673-96194715
    Hier das Faltblatt für Lehrer*innen und weitere Multiplikatoren!


    Alte Handys sammeln und Gutes tun - das ganze Jahr über!

    Handys und Smartphones enthalten seltene Rohstoffe, die weiter genutzt werden können. Manche Geräte lassen sich auch zur Wiederverwendung aufarbeiten. Das kirchliche Hilfswerk missio führt die im Jahr 2016 gestartete Sammelaktion alter Handys und Smartphones fort. Der Erlös kommt Flüchtlingsfamilien im Kongo zugute. Dort mussten unzählige Menschen vor Bürgerkrieg und Konflikten fliehen, bei denen nicht zuletzt die illegale Ausbeutung von Coltan eine Rolle spielt. Dieser Rohstoff steckt in unseren modernen Kommunikationsmitteln.

    Das Dekanat Cochem unterstützt diese Sammel-Aktion auch nach dem Renteneintritt von Rudolf Zavelberg, der die Aktion im Dekanat lange Jahre lange unterstützte. Etliche große Sammelkartons konnten dadurch bereits an missio übergeben werden. Dafür ein herzliches Dankeschön allen Firmen und Einzelspendern!
    Weiterhin können ausgediente Handys und Smartphones im Dekanatsbüro abgegeben bzw. per Post eingesandt werden.

    Kontakt + Handy-Sammeladresse: Dekanat Cochem, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf; Tel. 02673-961947-0
    Daneben sammelt auch das Krankenhaus in Zell an der Pforte alte Handys für denselben Zweck.


    Neues Misereor-Hungertuch 2021

    „Du stellst meine Füße auf weiten Raum – Die Kraft des Wandels“, das ist  der Titel des neuen Hungertuchs, das das Hilfswerk Misereor nun vorgestellt hat und das in der kommenden Fastenzeit in vielen Kirchen zu sehen sein wird. Die chilenische Künstlerin Lilian Moreno Sánchez hat es gestaltet. Die Basis des Hungertuchs ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt. Er wurde bei seinem Einsatz für soziale Gerechtigkeit durch Kräfte der Staatsgewalt verletzt. Das Besondere: Die beiden Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt setzen mit diesem Hungertuch ein Zeichen für die Ökumene. Gemeinden beider Konfessionen werden das Bild nutzen und ermutigen, weiter an der Einen Welt zu bauen. Siehe auch: www.hungertuch.de.

     

  • Eucharistischen Anbetung bei den Ordensgemeinschaften im Dekanat

    Möglichkeiten der eucharistischen Anbetung im Dekanat Cochem

    Ort

    Mo.

    Di.

    Mi.

    Do.

    Fr.

    Sa.

    So.

    Sonstiges

    Kloster

    St. Josef

    Waldfrieden

    Auderath

       

    19.30-

    20.15

    vor Herz-Jesu-Freitag + Komplet

      

    17.00-

    18.00

    Herz-Jesu-Freitag;

    Hochfeste

    St. Hedwig

    Seniorenzentrum Cochem

        

    17.00-

    17.30 anschl. Vesper; Herz-Jesu s.S.

      

    Herz-Jesu-Freitag

    8.30 Messe anschl. Anbetung bis 11.30

    Kloster

    Ebernach, Cochem-Sehl

       

    19.30-

    20.30

    zuerst Komplet

        

    St. Katharina

    Seniorenstift

    Treis

    11.30-

    12.00

      

    11.30-

    12.00

     

    11.30-

    12.00

     

    nicht im Mai und Oktober

    Kloster

    Maria Engelport

    Treis

     

    09.00-

    17.00

    09.00-

    17.00

    09.00-

    17.00

    09.00-

    17.00h

    09.00-

    17.00

      

    St. Martin

    Ulmen

    (Kreuz-schwestern)

       

    1. im Monat

    18.00 Messe anschl.

    1 Std. Anbetung

        

    Stand: März 2018

  • Franziskanische Spiritualität "Tautropfen"

    Endgültiges Ergebnis der Spendenaktion der Gruppe „Tautropfen“ für die Armenspeisung in der Ukraine und ein Gesundheitszentrum in Äthiopien für Frauen und Kinder:

    Der Spendenaufruf der franziskanischen Gruppe „Tautropfen“ mobilisierte viele Menschen aus nah und fern. Dank vieler Spender/innen kann die Gruppe jetzt 12.931,47 € an die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn überweisen. Die „Tautropfen“ bedanken sich nochmals bei allen, die mitgemacht haben. Sie freuen sich mit Ihnen allen über das stolze Ergebnis und hoffen, dass damit weiter Hilfe vor Ort geleistet werden kann.

    Nochmals herzlichen Dank für Ihre Mithilfe. Möge Gott es Ihnen allen vergelten.

    Pace e bene (Friede und Heil) für Sie alle!

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    Ökumenisches Hausgebet im Advent in Karden/St. Castorkirche: 

    Die franziskanische Gruppe „Tautropfen“ und die Evangelische Kirchengemeinde Cochem laden alle Jugendlichen und Erwachsenen beider Konfessionen zum gemeinsamen ökumenischen Hausgebet im Advent ein.

    Dieses findet am Donnerstag, den 08. Dezember 2022 um 19.30 Uhr in der St. Castorkirche in Karden statt.

    Das Gebet steht unter dem Thema: „Mache dich auf und werde Licht“ Es will ein Meilenstein auf dem Weg unserer Vorbereitung auf das Kommen Gottes im Advent sein. Im Anschluss laden die Veranstalter zu einer Zeit der Begegnung ins Pfarrheim in Karden ein.

    Herzliche Einladung an alle Christen!

  • Fort- und Weiterbildungen für Ehrenamtliche und Interessierte

    Hier verweisen wir auf alle Maßnahmen im Bistum!

     

  • Pastorale Begleitung von Kindertageseinrichtungen

    Pastorale Begleitung zwischen Diözesanebene und Ebene der Pfarreien: Schnittstelle zwischen Strategie und operationaler Umsetzung

    Spurensuche: 
    sechs Stationen religionssensiblen Lernens

    https://padlet.com/VeronikaTherese/hvjn09f7v1g7ir6c/wish/2306297240

     

    Quelle: IRP Erleben und Erfahren. Sinn, Werte und Religion in der Kindertageseinrichtung: “Religionssensibles Lernen in der Kita", Freiburg 2018

     

  • Begleitung von (Ehe)Paaren

    "Wir trauen uns"

    Termine für Ehevorbereitungsseminare 2022:
    ... gibt es aktuell (Sept. 2022) keine mehr in unserem Dekanat. 

    Hier findet Ihr den alten Flyer 
    Für 2023 gibt es noch keine festen Termine, aber das Angebot der Begleitung steht.
    Hier der Pressetext dazu:


    „Ihr traut Euch!?“
    Angebot für Paare, die planen 2023 kirchlich zu heiraten

    Hochzeitsvorbereitungen beginnen meist schon eine kleine Ewigkeit vor dem eigentlichen Termin. An vieles ist zu denken. Eine Planungshilfe bei den Vorbereitungen auf die kirchliche Feier bietet Frank Hoffmann, Pastoralreferent im Dekanat Cochem, Kontakt: 02673-96194715 oder frank.hoffmann(at)bistum-trier.de. Er bittet um kurze telefonische Kontaktaufnahme, um dabei auf den persönlichen Bedarf zu schauen. Anschließend finden sich Mittel und Wege, möglichst alle Fragen rund um die kirchliche Feier zu klären. Erste Hinweise finden sich auch online im Padlet unter https://bit.ly/3RyKE4l


    Ein Hinweis: Die Kollegen im nördlichen Teil des Bistums haben eine Plattform installiert.
    Unter dem Namen  Weil ich Dich liebe - Paarbegleitung im nördlichen Rheinland-Pfalz"  findet man bei Facebook und Insta verschiedene Angebote.


    Weitere Angebote für Paare sind in Planung.
    Aktuell plant eine Arbeitsgruppe an einem Format für werdende Eltern!

    Kontakt: Pastoralreferent Frank Hoffmann, Telefon: 02673-961947-15
    E-Mail: frank.hoffmann@bistum-trier.de

  • kfd - Frauenseelsorge

    Hier geht´s zur Frauenseelsorge und zu den Gruppen der KFD.

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     Neues kfd-Projekt im Dekanat Cochem

    Frauenleben sind vielfältig!

    • Was ich schon immer von meinem Leben erzählen wollte.

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  • Hl. Rock Tage 2022

  • Solidaritätsnetz - soziale Teilhabe stärken

    SOLIDARITÄTSNETZ

    Aktive in den Pfarreiengemeinschaften - ab 1.1.2023 in den Pfarreien - vernetzen sich in der Flüchtlingshilfe 

    in jeweils unterschiedlichen Kooperationen mit

    • Evang. Kirche Cochem bzw. Zell-Bad Bertrich-Würrich

    • Evang. Freikirchen

    • Kloster Maria Martental

    • Kloster Ebernach

    • Caritas Mosel-Eifel-Hunsrück

    • Kindertageseinrichtungen Kita gGmbH und kommunal

    • Marienburg Bullay

    • Türkisch-islamische Moscheegemeinde zu Bullay

    • Nachbarschaftsnetzwerken und Vereinen

    • Kleiderkammern in Bruttig-Fankel, Cochem, Pünderich, Zell

    • Verbandsgemeinden Cochem, Kaisersesch, Ulmen und Zell Mosel 

    • Ortsbürgermeister:innen

    • u.v.m


    Seit 2015 wird Solidarität als konkrete Lebenshilfe mit Flüchtenden geübt. 

    Mit großer Anteilnahme nehmen Menschen den Krieg Russlands gegen die Ukraine wahr. In einem bisher nie gekannten Ausmaß befinden sich gegenwärtig mehrere Millionen Menschen auf der Flucht. Aktuell werden mit tatkräftiger Hilfe ankommende Geflüchtete unterstützt.

    Nachbarschaftliche Hilfen für Geflüchtete sind gefragt:

    Geflüchtete sind angewiesen auf eine wohlwollende Aufnahme und auf konkrete Unterstützung im Alltag. Soziale Einbindung in Gruppen und Aktivitäten in den Orten sind hilfreich. Aktiv Engagierte finden vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung in der jeweiligen Verbandsgemeinde sowie bei Kirchen und Verbänden und Vereinen.

     

    Ihre pastoralen Ansprechpartner*innen in Ihrer Pfarreiengemeinschaft (in alphabetischer Reihenfolge):

    Solidaritätsnetz Beilstein-Moselkrampen: Paul Diederichs, Pfarrverwalter

    Solidaritätsnetz Blankenrath: Tamil Selvan Joseph, Pastor

    Solidaritätsnetz Cochem: Markus Arndt, Pastor

    Solidaritätsnetz Kaisersesch: Michael Przesang, Diakon

    Solidaritätsnetz Treis-Karden: Hermann-Josef Flöck, Pastor

    Solidaritätsnetz Ulmen: P. Christoph Kübler SCJ, Pastor

    Solidaritätsnetz Zell: Paul Diederichs, Pastor

    Die pastoralen Ansprechpartner werden sie an Akteure in den lokalen Solidaritätsnetzen verweisen.

     

     

    Vernetzungen auf der mittleren Ebene der zukünftigen pastoralen Räume: Veronika Raß, Pastoralreferentin.  Ruf 0151 12237115 oder auf whatsapp 0151 58383433

    Zum Gespräch über Chancen und Grenzen nachbarschaftlicher Hilfe sind zivilgesellschaftlich und kirchlich Engagierte eingeladen. Ansprechpartnerin: Veronika Raß, Pastoralreferentin. 

    Lokale Solidaritätsnetze mit ihren vernetzen Akteuren stehen zivilgesellschaftlich und kirchlich Engagierten mit Gesprächsangeboten zum Austausch und zur Vernetzung zur Verfügung. Termine der Treffen im Sozialraum der Pfarreiengemeinschaften erfragen Sie bitte bei den jeweiligen pastoralen Mitarbeiter:innen.

    Netzwerkpartnerin der Caritas Mosel-Eifel-Hunsrück im Kreis Cochem-Zell ist Anette Krämer.

    Flüchtlingshilfe bietet selbstverständlich unabhängig von Nationalität, sozialem Status, Religionszugehörigkeit und Weltanschauung Unterstützung und Hilfe für Flüchtende und für Engagierte im jeweiligen Sozialraum an.

     

    Miteinander unterwegs in der Natur - Woche der Artenvielfalt

     

    Zehn Erwachsene und fünf Kinder aus mehreren Ländern dieser Erde fanden sich am Seminarhaus Jonathan, Pfalzerhof 1, auf dem Valwigerberg ein, um einen Nachmittag mit Impulsen in wohltuender gastfreundlicher Atmosphäre zu verbringen. Susanne Zenz, Seminarhaus Jonathan, begrüßte die Teilnehmerinnen freundlich im Café „Wozu“. Die Geschichte des Hauses ist ein Beispiel dafür, nicht nach dem „Warum“, sondern nach dem „Wozu“ zu fragen. Nach einem Feuer, das das Haus vollkommen zerstörte, entschied man sich vor wenigen Jahren, dennoch wieder anzufangen und neu aufzubauen. Wozu? Um sich wieder eine Heimat zu erschaffen. Unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und der wirtschaftlichen und energetischen Autarkie.

    Veronika Raß, Pastoralreferentin im zukünftigen pastoralen Raum Cochem-Zell, schlug einen Bogen zu denen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil diese durch Kriege zerstört wurde, ob in Syrien, in Afghanistan, in Eritrea oder in der Ukraine. Es gilt, für die Kinder ein zuhause zu schaffen, indem die Erwachsenen ihnen eine Heimat geben, in der sie Geborgenheit und Liebe erfahren. Gott schenkt uns diese Erde, damit wir mit allem, was atmet und lebt, die Erde zu einem Heimatplaneten für alle Menschen erschaffen.

    Ein Stück Himmel auf Erden erlebten die Kinder draußen im Freispiel im Gelände mit den vielen Tieren rund um den Pfalzerhof, ob mit Hunden, Alpakas, Hühnern - eine Sensibilisierung für eine uns umgebende Schöpfung in ihrer Schönheit, indem man einfach im Spiel eintaucht in die Natur. Ein Ausgleich für den Waldspaziergang mit Försterin Beate Werner, Rucksackschule Cochem, der wegen des drohenden Unwetters leider aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste.

    Bei hausgebackenem Kuchen mit Früchten und Zutaten, die vom Pfalzerhof kommen, blieb man lange zusammen ins Gespräch vertieft, das Sprachmittlerin Lilia Iskrenko in die ukrainische Sprache übersetzte.

     

    Eine Aktivität im Rahmen der Woche der Artenvielfalt 2022

    Eine Kooperation von 

    Rucksackschule Forstamt Cochem

    Seminarhaus Jonathan, Pfalzerhof 1, Valwigerberg

    Solidaritätsnetz im zukünftigen Pastoraler Raum Cochem-Zell

     

    Für den Bericht: Veronika Raß, Pastoralreferentin

     

    Willkommens-Netz wird Solidaritätsnetz

    Mehr Informationen bei Pastoralreferentin Veronika Raß, Ruf 0151 12237115, Mail: veronika.rass(at)bistum-trier.de

    Das Bistum Trier hat 2020 anlässlich fünf Jahren Flüchtlingshilfe ein Magazin herausgeben, das wie ein Puzzle das Ankommen der Flüchtlinge und das ehrenamtliche Engagement vor Ort in den Pfarreiengemeinschaften beleuchtet.

    Nachlese: Fünf Jahre Willkommens-netz Flüchtlingshilfe im Bistum Trier

    In einem Magazin haben Geflüchtete, Ehren- und Hauptamtliche ihre Erfahrungen aus fünf Jahren Willkommens-netz, Flüchtlingshilfe im Bistum Trier, aufgeschrieben. Darunter sind auch Berichte von Ehrenamtlichen aus dem Cochemer Moselkrampen.

    Bischof Dr. Stephan Ackermann schreibt im Vorwort:

    „Lesen Sie selbst die interessanten Artikel, die von Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen geschrieben wurden, um einen Einblick in fünf Jahre Willkommens-netz im Bistum Trier zu erhalten. Sie illustrieren auf ihre Weise die vier Schritte, die Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der Migranten 2018 uns ans Herz legt: aufnehmen – schützen – fördern – integrieren. Ich würde mich freuen, wenn das Magazin nicht nur als Chronik der vergangenen fünf Jahre gelesen wird, sondern auch als inspirierendes Dokument für aktuelle und künftige Herausforderungen unserer Mitmenschlichkeit.“

    Link zur online-Ausgabe: https://www.willkommens-netz.de/fileadmin/user_upload/Benutzer/willkommens-netz.de/Magazin_Willkommens-netz_Druckversion.pdf

     

     

     

    Dank an Näher*innen von Alltagsmasken

    Mehrere Tausend Alltagsmasken haben rund ein duzend Näher*innen in Corona-Zeiten für Klienten der Intensivstation Kemperhof, für Bewohner*innen von Seniorenheimen in Cochem-Zell sowie für Schüler*innen von Grundschulen genäht.

     

    "Ich möchte Ihnen und allen Ihren Mitstreiterinnen für das große Engagement in 
    dieser schwierigen Zeit danken."
    

     

    schreibt die Leitstelle für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei Mainz den engagierten Frauen und Männern.

    Ein Dankeschöntreffen der Näherinnen findet im internen Kreis im Moselkrampen statt.

    Mehr Informationen bei: Veronika Raß, Pastoralreferentin, Ruf: 0151 12237115

     

    Pressebericht zum Maskennähen:

    Aktuelle Veranstaltungen unter der Rubrik: Fachkonferenzen

  • Für Frieden und atomare Abrüstung

    Ökumenisches Friedensgebet zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2022

    Texte: padlet.com/VeronikaTherese/hvjn09f7v1g7ir6c/wish/2341346866

    Für Frieden und atomare Abrüstung

    Wer heutzutage für Frieden und atomare Abrüstung einsteht, hat es schwer, durchzudringen, ohne mundtot gemacht zu werden. Man steht ständig unter Druck, sich positionieren zu müssen. Und zwar auf der “richtigen” Seite:

    Nuklearwaffen seien ein Sicherheitsgarant und Teil der Abwehrstrategie gegen den Krieg, und es darf sich nur in Sicherheit wägen, wer glaubhaft mit gegenseitiger Vernichtung droht.

    Wenn man sich intensiver mit der Materie auseinandersetzt, dämmert es einem, dass das Gegenteil ist der Fall ist: die Ausweitung der Abschreckung hat Putins Aggressionskrieg mit ermöglicht, und es handelt sich beim Krieg gegen die Ukraine um einen atomwaffengesicherten Angriffskrieg. Die Nuklearmacht Russland verschafft sich Raum für einen konventionellen Krieg, in dem sie die Nuklearmacht USA und deren Verbündete unter Androhung einer nuklearen Eskalation von einem direkten Eingriff abhält.

    Papst Franziskus verurteilt die Drohung mit Atomwaffen als unmoralisch und äußerst gefährlich in einem Brief an die Teilnehmer der Internationalen Anti-Atomwaffenkonferenz, die in Wien stattfand, und mahnt: „Der Heilige Stuhl hat keine Zweifel, dass eine Welt frei von nuklearen Waffen nötig und möglich ist“.

    Vom 21. - 23. Juni 2022 wurden ohne großes Aufsehen auf dem Weg zur weltweiten nuklearen Abrüstung von der ersten Staatenkonferenz des AVV Atomwaffenverbotsvertrags bedeutende konkrete Schritte unternommen, so dass selbst traditionell eingestellte Diplomaten von historischen Entscheidungen gegen das nukleare Damoklesschwert sprachen.

    Mit der Verabschiedung der vielleicht schärfsten Verurteilung nuklearer Bedrohungen, die jemals auf einer UN-Konferenz beschlossen wurde, zeigt man die Richtung auf: 

    “Wir verurteilen unmissverständlich alle nuklearen Drohungen, ob explizit oder implizit und unabhängig von den Umständen.”

    “Wir werden nicht aufhören, bis der letzte Staat dem Vertrag beigetreten ist, der letzte Sprengkopf abgebaut und zerstört wurde und die Atomwaffen vollständig von der Erde verschwunden sind”.

    (Wiener Erklärung “Unser Engagement für eine atomwaffenfreie Welt” vom 23. Juni 2022)

     

    Jahrzehntelang waren christliche Aktivisten an vorderster Stelle, wenn es um die Mahnung zur Abschaffung von Atomwaffen ging. Die Erklärung von Wien schafft eine neue globale Vernetzung von Friedensbewegten, die sich des Atomwaffenverbotsvertrags bedient und Überlebende der Atomwaffenversuche und der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki, Staaten, Wissenschaftler, Parlamentarier, junge Menschen und Finanzinstitutionen einschließt. 

    In diesem Netz werden wir als Christen stets an Gottes Verheißung des Friedens erinnern: Er sorgt für die Durchsetzung des Rechtes und bringt umfassenden Frieden mit sich, einen Frieden nicht nur für die Menschenwelt, sondern für die ganze Schöpfung. 

     

    Veronika Raß Pastoralreferentin

     

    Kirchen ringen um ihre Friedensethik

     

    Verfolgt man die Aussagen der Deutschen Bischöfe zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, findet man folgende Aussagen:

    Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hält eine Stärkung der Bundeswehr, zu deren Aufgaben die Landes- und Bündnisverteidigung gehören, in der aktuellen Sicherheitslage für plausibel. Wie lässt sich das verstehen? Eine Ausstattung der Bundeswehr mit F-35 Tarnkappenbombern für das Taktische Luftwaffengeschwader 33 in Büchel durch die Bundesregierung bedeutet eine Stärkung Verteidigungsfähigkeit. Eine Stärkung der Bundeswehr bedeutet, Staat und Gesellschaft widerstandsfähig gegen äußere Bedrohungen zu halten, handlungsfähig zu bleiben und Verbündete zu schützen.

     

    Befürworten damit die Bischöfe damit etwa indirekt die Lagerung von US-Atomwaffen in Büchel? Nein, so verhält es sich nicht. Auch wenn Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, Vorsitzender der deutschen Kommission Justitia et Pax, ein neues Nachdenken fordert nach dem Scheitern des Dialogs der jetzigen Kriegsparteien, bezieht sich dies auf die Lieferung von Waffen an die Ukraine, da nach der Lehre der Kirche, aber auch völkerrechtlich ganz unstrittig, die Ukraine ein Recht auf Selbstverteidigung hat. Bis dahin galten Waffenlieferungen in dieses Krisengebiet als nicht verhandelbar aus historischer Verantwortung. Doch Menschen in Not muss geholfen werden, ohne Frage. Philosophische Ethik lehrt: Wird diese Hilfe, wo sie mit militärischen Mitteln erfolgt, unweigerlich mit dem Töten von Zivilisten erkauft, gerät man unweigerlich in eine Spannung, die sich nicht auflösen lässt. Schützt man Leben, ist die Handlung notwendig.Werden voraussichtlich zu viele Unschuldige zu Opfern, ist die Handlung nicht gerechtfertigt. 

     

    Der Aufruf, Atomwaffen zu ächten, bleibt als Mahnung an alle atomwaffenlagernden Staaten bestehen mit dem Ziel, eine nukleare Abrüstung zu initiieren. Atomwaffen zählen zu den Massenvernichtungswaffen, und die Gefahr, dass die Lage aus Versehen aufgrund menschlichem oder technischem Versagen eskaliert, ist nicht gebannt. Putin hatte mehrmals indirekt mit dem Einsatz von Nuklearwaffen gedroht. Auch aus Sicht der UN ist die Gefahr eines Atomkrieges durchaus aktuell. “Die Aussicht auf einen nuklearen Konflikt, einst undenkbar, ist jetzt wieder im Bereich des Möglichen”, so UN-Generalsekretär Antonio Guterres.

    Die Arbeit an der Überwindung der nuklearen Abschreckung und an den Aufgaben nuklearer Abrüstung ist unter den vielen Problemen der Gegenwart nun ein höchst aktuelles. Die Kirche ist gefordert, beharrlich und geduldig die verantwortlichen Politiker zu mahnen. 

    Die nationalen Kommissionen Justitia et Pax sind international vernetzt, um sich zu verständigen und um eine Basis zu schaffen für gemeinsames Handeln, damit man darauf hinarbeiten kann, sicherheitspolitische Veränderungen, beispielsweise den Verzicht auf Nuklearwaffen zu initiieren, die eine Änderung der NATO-Doktrin bewirken sollen, so der Geschäftsführer der deutschen Kommission Justitia et Pax, Dr. Jörg Lüer.

     

    Als Pastoralreferentin mit dem Arbeitsbereich: Für Frieden und atomare Abrüstung stehe ich auf der Friedenswiese bei Büchel ein für die Erklärung der katholischen Kirche zur Ächtung von Atomwaffen gemeinsam mit allen Menschen guten Willens, unabhängig von Weltanschauung, Parteizugehörigkeit und Konfession. 

    Damit der Horizont des Friedens, der uns durch Jesus eröffnet wird, auch in Zeiten des Krieges geöffnet bleibt. 

    19. März 2022

    Veronika Raß, Pastoralreferentin

     

    Der Unterschied zwischen Gewalt gegen Sachen und Gewalt gegen Menschen

     

    Bei einer Begegnung mit Friedensfreund:innen aus den USA auf der Friedenswiese bei Büchel fragte ich Susan Crane und John Laforge: “Aus welchem Grund kommt ihr hierher nach Deutschland? Warum geht Ihr durch den Zaun?” Susan Crane antwortete: “Es sind unsere Waffen.” Es sind in der Tat US-Atomwaffen, die in Büchel gelagert werden.

    Wer sich mit Personen unterschiedlicher Herkunft, politischer Einstellung, Weltanschauung oder Religion wirklich auseinandersetzt, versteht ein wenig mehr, dass das Handeln einer Person auf einer ethische Einstellung beruht, die der Einmaligkeit und Einzigartigkeit jeder menschlichen Situation geschuldet ist. 

     

    Unsere Friedensfreunde:innen aus den USA gehören der römisch-katholischen Kirche an. Ihre Aktionen des zivilen Ungehorsams liegen begründet im christlichen Glauben in der Linie des zivilen Ungehorsams, die auf den Jesuiten Daniel Berrigan zurückgeht: 

     

    “Wer von der Wahrheitsliebe beseelt ist, muss bereit sein, sein eigenes Leben zu opfern.

    Es spielt keine Rolle, wie fromm ein Mensch ist und wie sehr er sich an religiöse Institutionen gebunden hat. Die Nachfolge des gewaltfreien Jesus in einer Welt ständigen Krieges und ständiger Gewalt verlangt, radikale, aktive, kreative, öffentliche Gewaltfreiheit.” so 

    Daniel Berrigan. Niemals dürfen andere Menschen dabei verletzt oder gar getötet werden.

    Symbolhafte Gewalt gegen Sachen, mit denen Widerstand gegen die Staatsgewalt, wenn diese Sachen der Vorbereitung auf einen  Krieg dienen, gehört nach dieser Auffassung zum zivilen Ungehorsam gegen einen Staat, der Gesetze auf nationaler und internationaler Ebene bricht, sich illegal, unkontrolliert und kriegstreiberisch verhält.

     

    Um eines höheren Zieles Willen, für Ideale, für Frieden, für die Verteidigung der amerikanischen Verfassung, das “Verfolgen des Glücks”, wie es die amerikanische Verfassung für anstrebt, setzt man Zeichen durch symbolhafte Gewalt gegen Sachen.

     

    Welcher Christ, der jetzt den Waffenlieferunge in die Ukraine zugestimmt hat, damit sich eine Nation in eine Lage versetzt sieht, sich selber verteidigen zu dürfen, könnte je ein Wort gegen den zivilen Ungehorsam sagen, der sich lediglich in der Beschädigung eines Zauns ausgedrückt?

    Aus meiner Sicht ist eine Gewalt gegen Sachen um eines höheren Zieles willen weniger moralisch fraglich als eine Gewalt, die das Töten von Menschen in Kauf nimmt.

    Die Verursacher von den Schäden am Zaun verantworten sich vor Gericht. Sie weichen nicht aus. Sie stehen zu Ihren Aktionen. Sie stehen dem Gericht Rede und Antwort. Susan Crane hat mehrere Jahre ihres Lebens für Aktionen des zivilen Ungehorsams in den USA in Haft verbracht.

    Was ist symbolisch an diesen diesen Aktionen? Worauf wollen sie hinweisen?

    Diese Frage, sehr geehrte Leser, sehr geehrte Leserin dieser Zeilen, dürfen Sie ergründen.

     

    30. März 2022

    Veronika Raß, Pastoralreferentin 

     

    SCHULDIG

    Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, macht sich schuldig und wird bestraft. So ist es.

    Derjenige, der zivilen Ungehorsam übt, nimmt bewusst die Gefahr auf sich, für seine Handlungen bestraft zu werden. Es handelt sich dabei um eine durch das Gewissen gebotenen Verletzung gerechter Gesetze, um auf die Ungerechtigkeit anderer öffentlich und symbolisch hinzuweisen. Susan Crane war sechs Jahre lang wegen zivilen Ungehorsams in den USA inhaftiert. Susan Crane hat sich bislang auch in Deutschland in keiner Weise einer Strafverfolgung entzogen.

    Innerhalb der Friedensbewegung bleibt es umstritten, ob ziviler Ungehorsam nicht grundsätzlich gewaltfrei sein muss. Das Konzept der Gewaltfreiheit ist abhängig von jeweils verwendeten Definitionen von Gewalt. Eine Unterscheidung zwischen Gewalt an Sachen und Gewalt gegen Menschen ist hier notwendig. Gewalt gegen Menschen wird generell von allen Friedensaktivisten ausgeschlossen. Umstritten bleibt lediglich die spezielle Frage, wann ein Tyrannenmord geboten erscheint. Für absolute Pazifisten, die eine Prinzipienethik vertreten, gilt der Verzicht auf Gewalt als ausnahmslos. Allerdings laufen absolute Pazifisten hierbei Gefahr, sich schuldig zu machen, wenn durch Unterlassung von gebotene Hilfeleistungen Unschuldige ums Leben kommen.

    Soweit mir bekannt ist, sind die US-amerikanischen Friedensfreunde unter den christlichen Friedensgruppen die einzigen, die gemäß ihrer Auffassung des zivilen Ungehorsams Aktionen durchgeführt haben. Von sämtlichen deutschen christlichen Verbänden und Vereinen, die in Büchel Gesicht zeigen, ist nicht zu erwarten, dass ein Verstoß gegen Recht und Gesetz bewusst ausgeführt wird.

    A propos Recht und Gesetz:

    Wer Kriegsverbrechen begeht, die von einer unabhängigen Instanz untersucht und bestätigt werden, macht sich schuldig. Kriegsverbrechen werden geahndet und bestraft vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag.

    Auch wer es unterlässt, etwas Bestimmtes zu tun, macht sich schuldig. Würde man der Ukraine nicht helfen, sich selbst zu verteidigen, was ihr gutes Recht ist, würde man sich im moralischen Sinne schuldig machen, eine Hilfeleistung unterlassen zu haben.

    Nach Artikel 51 der UN-Charta hätten die westlichen Staaten aber nicht nur das Recht, mit Waffenlieferungen zu helfen, sondern auch das Recht, mit eigenen Streitkräften der Ukraine zur Seite zu eilen. Warum tut man das nicht? Weil man sichtlich ein höheres Ziel verfolgt: aus Sorge darum, einen Weltkrieg auszulösen, indem man in einen Konflikt mit einer Atommacht eintritt, entscheidet man sich, keine Streitkräfte zu entsenden.

    Man befindet sich in einem ethischen Dilemma. Wie werden unterlassene Taten geahndet? Auf keinen Fall kommt man mit gutem Gewissen aus dieser Sache heraus.

    5.4.2022

    Veronika Raß, Pastoralreferentin

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    Aktuell: Erklärung der Deutschen Kommission Justitia et Pax zum Krieg gegen die Ukraine

    link: www.justitia-et-pax.de/jp/aktuelles/20220328_Krieg-gegen-die-Ukraine.php

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    Erklärung der Deutschen Kommission Justitia et Pax zur Ächtung von Atomwaffen

     

    Grundlagentext: Deutsche Kommission Justitia et Pax Deutschen Bischofskonferenz DBK: Die Ächtung der Atomwaffen als Beginn nuklearer Abrüstung. Berlin, 17. Juni 2019.

     

    Der Vorstand der Deutschen Kommission Justitia et Pax veröffentlicht eine Erklärung zur umfassenden Ächtung von Atomwaffen. In einem intensiven Reflexionsprozess hat die Deutsche Kommission Justitia et Pax die Erfahrungen jahrzehntelanger Atomwaffenpolitik, gegenwärtige Entwicklungen internationaler Politik und die Argumente Für und Wider Atomwaffen kritisch geprüft. Vor dem Hintergrund der katholischen Friedenslehre und der Haltung der Katholischen Kirche zu Atomwaffen kommt sie zu dem Schluss, dass weder der Besitz noch der Einsatz von Atomwaffen ethisch oder politisch zu rechtfertigen sei. Mit dieser Position unterstützt die Kommission die aktuellen Initiativen zu einer vollumfänglichen Ächtung der Atomwaffen. Außerdem versteht sich diese Erklärung als Beitrag zu einer notwendigen nationalen und internationalen Diskussion über die Ächtung von Atomwaffen, die den ersten wichtigen Schritt für die nukleare Abrüstung markiert. Nachfolgend finden Sie die Erklärung im Wortlaut, die sich als Zusammenfassung eines umfangreicheren Positionspapiers versteht. Dieses wird in der Schriftenreihe „Gerechtigkeit und Friede“ der Deutschen Kommission Justitia et Pax in Deutsch und Englisch publiziert. Erklärung 1. Mit wachsender Besorgnis nimmt die Deutsche Kommission Justitia et Pax eine stetige Verschlechterung des Klimas internationaler Beziehungen wahr. Die Abkehr von bewährten diplomatischen Gepflogenheiten wird zusätzlich von einem Abbau institutionalisierter Kontrollmechanismen für die atomare Rüstung und Abrüstung begleitet. Diese und andere Entwicklungen haben die Kommission veranlasst, ihre im Jahr 2008 veröffentlichte Bewertung der Strategie atomarer Abschreckung zu überprüfen. Im Ergebnis schließt sie sich der vom Heiligen Stuhl und Papst Franziskus vertretenen Auffassung an, der zu Folge dieses Konzept der Friedenssicherung ethisch nicht länger verantwortet werden kann und die Atomwaffen völkerrechtlich geächtet werden müssen.2. Die kirchliche Friedenslehre versteht es als höchstes Ziel internationaler Friedenspolitik, eine Weltordnung zu schaffen, in der Krieg als Mittel der Konfliktaustragung durch gewaltfreie Wege der Konfliktregelung ersetzt wird. So lange dies nicht der Fall ist, räumt die kirchliche Lehre den Staaten ein begrenztes Recht zur militärischen Verteidigung ein. Der Einsatz von Massenvernichtungswaffen ist jedoch uneingeschränkt verwerflich. Das gilt besonders auch für den Einsatz von Atomwaffen, sofern sie den Massenvernichtungswaffen zuzurechnen sind. Die kirchliche Lehre hat deswegen die Strategie der atomaren Abschreckung nur insoweit als moralisch vertretbar erklärt, als sie strikt der Kriegsverhütung dient, und wenn die Regierungen erkennbar darauf hinarbeiten, sie zu überwinden. Der Hauptgrund für diese Bedingung liegt in dem moralischen Dilemma, zum Zweck der Abschreckung glaubwürdig mit dem Einsatz von Atomwaffen drohen zu müssen, der sich moralisch nicht rechtfertigen lässt. 3. Die Deutsche Kommission Justitia et Pax hat die neueren Entwicklungen in den Bereichen der internationalen Politik und des Militärwesens im Licht der maßgeblichen Kriterien der kirchlichen Friedensethik und des Völkerrechts betrachtet und bei der ethischen Beurteilung vor allem das Kriterium der Verhältnismäßigkeit und das sog. Diskriminierungsgebot (Unterscheidung von Kombattanten und Nichtkombattanten) angewandt. Sie gelangt dabei zu dem Schluss, dass die bisherige moralische Duldung der Strategie der nuklearen Abschreckung als Konzept der Kriegsverhütung aufgegeben werden muss. Die mächtigsten Atomwaffenstaaten lassen keinen ernsthaften Willen erkennen, von ihr abzurücken, sondern setzen programmatisch darauf, einen Atomkrieg führen, begrenzen und gewinnen zu können. Die Kommission hält diese Vorstellung in gefährlicher Weise für illusionär. Zudem senkt sie die Hemmschwelle für den Einsatz von Atomwaffen. Die Atommächte ignorieren außerdem die vielfältigen Risiken, die aus der wachsenden Komplexität und zunehmenden Unbeherrschbarkeit der internationalen Politik erwachsen, durch Atomwaffen aber kaum verringert werden können, sondern durch sie eher noch steigen. Sie sind erneut bereit, für die Modernisierung der Atomwaffen und für neue Waffensysteme Unsummen zu investieren, die anderweitig dringend nötig wären, um die gewaltigen Herausforderungen bewältigen zu können, mit denen die Weltgesellschaft gegenwärtig und zukünftig konfrontiert wird. 4. Die Kommission ist überzeugt davon, dass die Krise der internationalen Politik nicht in erster Linie verstärkte Rüstungsbemühungen verlangt, sondern intensive Anstrengungen, das herrschende Misstrauen in den internationalen Beziehungen durch Dialog und Zusammenarbeit abzubauen. Vertrauen ist die Grundlage von Friedenspolitik und der Schlüssel zur nuklearen Abrüstung und Rüstungskontrolle. Das Ziel einer atomwaffenfreien Welt ist ohne oder gar gegen die Atomwaffenstaaten nicht erreichbar. Gerade deswegen muss der erste Schritt auf diesem Weg darin bestehen, die Atomwaffen zu ächten, um dann ebenso zielstrebig wie geduldig Rüstungskontroll- und Abrüstungsmaßnahmen zu verhandeln, um die Nuklearwaffen nicht nur zu bannen, sondern sie wirklich aus der Welt zu verbannen. Die Bündnissolidarität innerhalb der NATO muss den Willen einschließen, auf eine atomare Nulllösung hinzuarbeiten, ohne die eingegangenen Beistandspflichten zu vernachlässigen. Die USA, Russland und China sollten ihre Stärke unter Beweis stellen, indem sie in diesem Prozess eine Vorreiterrolle übernehmen. Sie müssen dafür die Vereinten Nationen oder regionale Institutionen für Sicherheit und Zusammenarbeit wie die OSZE und die OAU nutzen, anstatt sie zu schwächen, zu blockieren oder sie zu ignorieren. Ihre wahre Größe als führende Großmächte in der multipolaren Welt liegt heute in der Fähigkeit, über ihr Eigeninteresse hinaus das Wohl der Menschheit zum Leitfaden ihrer Politik zu machen. Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Dr. Markus Patenge, Referent für den Arbeitsbereich Frieden der Deutschen Kommission Justitia et Pax, Telefon: +49 30 243428 182 download: https://www.justitia-et-pax.de/jp/publikationen/pdf/guf_137.pdf

  • Erwachsenenbildung

    Weitere Informationen zu Veranstaltungen der KEB Mittelmosel https://www.keb-mittelmosel.de/veranstaltungen/

  • Lektoren

    Ich bin katholisch - ja und?

    Die „anthropologische Wende“ Karl Rahners, die Frage nach dem Menschen als Adressaten der Theologie, ist die Frage nach dem Subjekt, nach der Bedingung der Möglichkeit der Erkenntnis und des Daseinsvollzugs als „Geist in Welt”.

    Es sei falsch, so Rahner-Kenner, diese Wende zum Subjekt zu verstehen, als solle Gott gegen den Menschen als theologisches Hauptthema ausgewechselt werden. Vielmehr gehe es darum, aus der menschlichen Existenz selbst zu erhellen, dass sie zutiefst auf Gott verwiesen sei, eine Existenz, die Rahner als eine grundlegende Nähe zum Schöpfer hervorhebe.

    Es steht hier nicht Anthropozentrik gegen Theozentrik steht, sondern das Bedenken des Menschen als Empfänger der Botschaft und Mitspieler im dramatischen Geschehen von Heil und Erlösung.

    Nach eigenem Bekunden wollte Karl Rahner „ein Theologe sein, der sagt, dass Gott das Wichtigste ist“.

    Ziel Rahners ist eine Mystagogie, die Hinführung zur Offenheit dem Geheimnis gegenüber.

    Auf einen üblen Rezeptionszweig des Rahnerschen Mystagogiedenkens, eine Religionspädagogik, die in allem kurzschlüssig einen Hinweis Gottes sehen möchte, gilt es hinzuweisen.

    Um sich mit der grundsätzlichen Frage nach der Existenz Gottes auseinanderzusetzen, mit der Offenbarung des Wortes Gottes, mit der Begegnungsweise mit Gott sowie mit der Frage, was das Ziel unseres Lebens ist und wie man es am besten erreicht, gibt Dr. theol. Peter Christoph Düren einen Impuls in seinem 2022 erschienenen Buch “Katholisch glauben und leben. Eine Einführung.” 

    Das Buch wendet sich an junge Katholiken, die beginnen, selbst den Glauben zu reflektieren und sich damit kritisch und argumentativ auseinanderzusetzen, und die mehr wissen wollen. Es richtet sich auch an Menschen, die sich bereits abgewendet haben vom Glauben, weil sie bestimmte Inhalte in Frage stellen und nicht mehr von der Richtigkeit des katholischen Glaubens überzeugt sind. Und drittens wendet sich das Buch an solche, die verunsichert sind und sich ihres Glaubens neu vergewissern wollen.

     

    Ein Gesprächskreis lädt ein, sich auszutauschen über die Lektüre und sich mit folgenden Themen auseinanderzusetzen:

    15. November 2022, 19.00 h,  Auf der Suche nach Gott

    13. Dezember 2022, 19.00 h,  Gott offenbart sich

    17. Januar 2023, 19.00 h, Gottes Wort hören

    14. Februar 2023, 19.00 h, Wie offenbart sich Gott?

    14. März 2023, 19.00 h,  Gott jetzt begegnen

    18. April 2023, 19.00 h Bei Gott angekommen

     

    online-Seminar per Videokonferenzschaltung. Hybride Durchführung mit Teilnahme in Präsenz ist ggf. möglich

     

    Gesprächsleitung: Veronika Raß, Pastoralreferentin

     

    Mehr Informationen und Anmeldung: veronika.rass(at)bgv-trier.de, Ruf 0151 12237115

     

     

     

    Textauswahl für ein Friedensgebet

     

    Musik zum Eingang

     

    Lied: Aus der Tiefe rufe ich zu dir

     

    Eröffnung

    Es ist Krieg.

    Russland hat die Ukraine angegriffen.

    Bomben fallen. Menschen sterben.

    Wir sind fassungslos.

    Worte fehlen.

    Unsere Kraft ist zu klein.

    Wir fühlen uns hilflos.

    Darum sind wir hier.

    Gemeinsam vor Gott.

    Was uns Angst macht,

    das bringen wir zu Gott.

    Evang. Kirche Nordkirche

     

    Liturgische Eröffnung: in dessen Namen wir versammelt sind: im Name des Vaters…

     

    Kyrie eleison

    Da sterben Menschen

    Tag für Tag,

    haben Ängste

    Nacht für Nacht.

    Sie wollen leben,

    wollen hoffen:

    Ruf: Kyrie eleison

    Sie suchen Hoffnung

    Tag für Tag,

    ersehnen Ruhe

    Nacht für Nacht.

    Sie wollen lieben,

    wollen atmen:

    Ruf: Kyrie eleison

    Sie brauchen Liebe

    Tag für Tag,

    erbitten Hilfe

    Nacht für Nacht.

    Wir wollen helfen,

    wollen lieben:

    Ruf: Kyrie eleison

    Katharina Grall

     

    Gebet

     

    Du, Gott des Lebens,

    so viele Menschen sind betroffen von kriegerischen Auseinandersetzungen!

    Unsagbare Not müssen Menschen aushalten.

    Viele werden aus dem Leben gerissen.

    Erweise dich als Gott des Lebens und lass dich als den erfahren, der an der Seite derer ist, denen Gewalt widerfährt.

    Einige Menschen säen Hass und Zwietracht. Andere setzen ihre Interessen mit Gewalt durch. Der Spirale der Gewalt möge Einhalt geboten werden.

    Erweise dich als Gott des Lebens, in dem du Regierende, Diplomaten, Berater und das Militär in deinen Dienst nimmst und sie mit Besonnenheit und Weitsicht auszeichnest.

     

    Norbert Mothes

     

     

     

    Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

    Aufgeschreckt bin ich, Ewiger, reibe mir zitternd die Augen,

    ein Traum muss es sein, ein schrecklicher, ein Alptraum.

    Entsetzt höre ich die Nachrichten, kann es nicht fassen,

    Soldaten marschieren, kämpfen und sterben. Es ist Krieg.

    Der Wahn eines Mächtigen treibt sie zu schändlichem Tun,

    mit Lügen hat er sie aufgehetzt, mit dem Gift seiner Hassreden.

    In den Kampf wirft er sie, missbraucht ihre Jugend, missbraucht ihre Kraft,

    erobern sollen sie, töten sollen sie, sein Befehl ist eiskalt.

    Seine Nachbarn hat er zu Feinden erklärt, ein Zerrbild gemalt,

    in den dunkelsten Farben seiner wirren Machtphantasien.

    Niemand wagt ihm zu widersprechen, seine Claquere halten still,

    ein Marionettentheater umgibt ihn, das er höhnisch bespielt.

    Seine Bosheit hat Raffinesse, listig und schamlos geht er voran,

    die Versuche ihn umzustimmen liess er ins Leere laufen,

    umsonst sind sie angereist aus besorgten Ländern,

    Friedensappelle und Warnungen liessen ihn kalt.

    Angst und Schrecken verbreiten sich, blankes Entsetzen,

    wieviele Verletzte wird es geben, wieviel Tote?

    Wann wird die gefrässige Gier des Tyrannen gesättigt sein,

    wann der Blutstrom versiegen, wann die Waffen schweigen?

    Hilflos starre ich auf die Bilder und Meldungen,

    meine Fäuste voll Wut, in meinen Augen regnet es.

    Fahr den Kriegstreibern in die Parade, Ewiger. Allen!

    Leg ihnen das Handwerk, lass sie straucheln und fallen.

    Wecke den Mut und den Widerstand der Rückgrat-Starken,

    lass das Volk sich erheben und die Verbrecher entlarven.

    Nicht entmutigen lassen sollen sich alle, die an den Frieden glauben,

    die unverdrossen ihre Stimme erheben, gegen Verführer immun sind.

    Sei unter denen, die nicht schweigen, die nicht wegschauen,

    die nicht achselzuckend sagen, was kann ich schon bewirken.

    Höre unser Beten, unser Schreien, es töne in Deinen Ohren,

    unsere Angst um die Welt unser Kinder und Kindeskinder.

    Sie hast Du uns in die Hände gegeben, Deine Welt ist die unsrige,

    In die die Hände fallen soll sie nicht den Machthungrigen ohne Gewissen.

    Nie werde ich verstehen, warum Du dem allen nur zusiehst,

    Deine Hand nicht eingreift und die Tyrannen zerschmettert.

    Mach Dich gefasst auf meine zornigen Fragen, wenn wir uns sehen werden,

    später, in diesem rätselhaften Danach, Deinem geheimnisumwobenen Himmel.

    Dann will ich Antworten, will Erlösung und endgültigen Frieden,

    jetzt aber will ich nicht aufgeben, zu tun was, ich tun kann,

    damit wir jetzt und auch künftig den Namen verdienen,

    den wir so selbstverständlich als unseren eigenen tragen,

    und ehrlich und glaubwürdig und unverhärtet berührbar,

    als menschlicher Mensch unter menschlichen Menschen leben.

     

    Stephan Wahl

     

    24. Februar 2022 veröffentlicht in facebook

     

    Stille

     

    Lied: Da wohnt ein Sehnen tief in uns 

    Fürbitten

    Zuversicht könnten wir brauchen, Gott.

    Und Stärke, die aus der Liebe wächst.

    Wir schauen nach Russland und zur Ukraine.

    Und das Herz wird schwer.

    Wie kann es sein, dass Bosheit siegt und Unvernunft?

    Sturheit und Machtgier setzen sich durch.

    Und wo bist du?

    Ach, Gott, wie sehr wir uns das wünschen:

    Dass du etwas tust.

    Damit Friede sich ausbreitet.

    Und Menschen leben können.

    Unbeschwert und voller Freude.

    Ohne Angst vor Bomben und Granaten.

    Vor Diktatoren und Unterdrückern.

     

    Darum bitten wir dich:

    Gib Einsicht und Vernunft.

    Gib Weisheit denen, die weiterhin um Frieden verhandeln.

    Sei bei den Menschen in der Ukraine.

    Die ihre Toten beklagen.

    Die um ihr Leben fürchten.

    Und um ihre Freiheit.

    Und bewahre uns davor, die Hoffnung zu verlieren.

    In der Stille legen wir dir ans Herz, was uns auch noch bewegt.

    (Stilles Gebet)

    Daran halten wir uns fest – das wollen wir im Herzen behalten:

    Du, Gott, bist unsere Zuversicht und Stärke,

    eine Hilfe in den großen Nöten,

    die uns getroffen haben.

    Amen.

    Evang. Kirche Nordkirche

     

    Vaterunser

     

    Vater unser im Himmel,

     

    Dein Wille für dein Volk ist Frieden, nicht Krieg.

     

    Erfülle alle mit deinem Geist des Mitgefühls und der Solidarität in der ganzen Welt, besonders in Osteuropa.

     

    Gib allen, die an dich glauben, die Kraft, den Leidenden nahe zu sein

     

    und den Mut, ihre Meinungsverschiedenheiten und Konflikte in der Wahrheit zu lösen ohne zu Waffen als Mittel zu greifen.

     

    Sei bei der Witwe, bei der Waise, bem Flüchtling und beim Friedensstifter.

     

    Führe uns alle zusammen im Frieden deines Reiches. 

     

    Durch Christus, unseren Herrn,

     

    Amen.

    (Fr Damian Howard SJ, Provincial for the Jesuits in Britain)

     

    Segensbitte

    Gotte behüte uns vor allem Übel.

    Gott behüte unsere Seele.

    Gott behüte unseren Ausgang und Eingang

     

    Segen

    Lied: Komm Herr segne uns

     

    Lied: Let there be peace on earth

    Let there be peace on earth, and let it begin with me.                                                  

    Let there be peace on earth, the peace that was meant to be.                                       

    With God our Creator, family all are we;                                                                        

    Let us walk with each other, in perfect harmony.                                                            

    Let peace begin with me, let this be the moment now.                                                

    With every step I take, let this be my solemn vow:                                                             

    To take each moment and live each moment in peace eternally,                                   

    Let there be peace on earth, and let it begin with me.

     

     

  • Tourismus und Kirche

    Wandeln mit Gott

    Ein Bewegungsimpuls

    zum Nachlesen: https://de.padlet.com/VeronikaTherese/hvjn09f7v1g7ir6c

     

    walking mit one-minute-momentum zum Tag

     

    vernetzt mit "LAND IN BEWEGUNG RHEINLAND-PFALZ" und dem TV Cochem

     

    „Nur im Gehen öffnen sich die Räume und tanzen die Zwischenräume. Nur im Gehen drehe ich mich mit den Äpfeln im Baum. Nur dem Gehenden wächst ein Haupt auf den Schultern. Nur der Gehende erfährt die Ballen an seinen Füßen. Nur der Geher spürt einen Zug durch den Körper. Nur der Geher erfasst den hohen Baum im Ohr - die Stille! Nur der Geher holt sich ein und kommt zu sich. Nur, was der Geher denkt, gilt. Wir werden gehen. Das Gehen ist das freieste Spiel. O mein unsterblicher Appetit auf das Gehen, auf das Zum-Ort-Hinaus-Gehen, auf das Ewig-So-Weiter-Gehen.“ Peter Handke

    Das Gehen ist ein Bild für das Unterwegssein des Menschen. „Wer mit Gott wandelt, erreicht immer sein Ziel“,

    Henry Ford.

     

    Vernetzt mit LAND IN BEWEGUNG RHEINLAND PFALZ und MONDLAUF TV COCHEM

     

    Information:

    Pastoralreferentin Veronika Raß
    Telefon: 0151-12237115
    veronika.rass(at)bistum-trier.de

     

  • Kirche und Erinnerungskultur

    KIRCHE UND ERINNERUNGSKULTUR

    Dokumentation zur Person des ehemaligen Conder Pfarrers und Märtyrerpriesters im KZ Dachau Jakob Ziegler erschienen.

    Der Vortrag von Hans-Peter Kreutz anlässlich des 75. Todestages des ehemaligen Pfarrers zu Cond und Märtyrerpriesters Jakob Ziegler wurde aufgezeichnet von Thomas Welz, Hobbyfotograf, Bruttig. Eine DVD wurde durch die Trierer Tonpost, Generalvikariat Trier, erstellt. Eine Begleitbroschüre zur DVD dokumentiert auf 31 Seiten das Projekt „Kirche und Erinnerungskultur“ in Cochem.

    Abgedruckt ist der Vortrag von Hans-Peter Kreutz, eine aktualisierte Ausgabe eines im Jahr 2010 vom Verein Pumpenfest Cond herausgegebenen, zurzeit vergriffenen Buches „Leben am Fluss“veröffentlichten Artikels zur Person Jakob Anton Ziegler.

    Außerdem ist ein Artikel des ehemaligen Bistumsarchivars Martin Persch abgedruckt, der im Buch „Zeugen für Christus. Das Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts“, herausgegeben von Helmut Moll im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz, Auflage 7/2019, erschienen ist.

    Das Begleitheft mit DVD ist erhältlich für 2,50 € bei der Buchhandlung Layaa-Laulhé in Cochem sowie beim Dekanat Cochem, Moselweinstr. 15, 56821 Ellenz-Poltersdorf, Tel. 02673 961947 - 17,veronika.rass(at)bistum-trier.de

  • Jugendarbeit

    Informationen zur Jugendarbeit im Dekanat Cochem findest Du unter:
    www.jugend-im-dekanat-cochem.jimdosite.com


    Bitte beachte auch die Angebote für Kinder und Jugendliche unter Angebote / aktuelle Informationen

    Infos zur Segelfreizeit des Dekanates von Christoph Nörling aus der Pfarreiengemeinschaft Blankenrath findest Du hier