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Arbeitsbereiche

Unsere Kompetenz steht Ihnen zur Verfügung

Wir sind als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dekanates subsidiär unterwegs. Das heißt wir unterstützen dort, wo es nach Absprache notwendig und möglich ist.
In den einzelnen Arbeitbereichen haben sich Fachkonferenzen, Arbeitskreise und Projekte und Maßnahmen entwickelt.

Unterstützung in der Umsetzung des Rahmenleitbildes des Bistums Trier für Kindertageseinrichtungen

Pastorale Begleitung von Kindertageseinrichtungen

 

Das Bistum Trier unterstützt die pädagogischen Mitarbeiter*innen in den Kindertagesreinrichtungen in der nachhaltigen Umsetzung des Rahmenleitbildes des Bistums Trier für Kindertageseinrichtungen durch pastorale Begleitung.

Im Dekanat Cochem respektive den zukünftigen pastoralen Räumen Cochem-Zell und Kaiseresch nimmt Pastoralreferentin Veronika Raß die pastorale Begleitung wahr.

Außerdem werden beide  AG Arbeitsgemeinschaften der pädagogischen Fachkräfte - Cochem-Zell und Kaisersesch - pastoral begleitet. 

Konktakt: Veronika Raß, Pastoralreferentin,  Ruf 0151 12237115 

 

Die Motivation der Steineklopfer 

Es war einmal ein Mann, den die unterschiedlichen Beweggründe der Arbeit faszinierten. In diesem Zusammenhang befragte er Menschen, die ihm begegneten. So spazierte er eines Tages an einem Steinbruch vorbei, wo viele Arbeiter mit Steine klopfen beschäftigt waren. Da fasste er drei Arbeiter ins Auge, die mit unterschiedlichem Eifer bei der Arbeit waren. „Eine gute Gelegenheit, um diese Arbeiter nach ihrer Motivation zu befragen“, schoss es ihm durch den Kopf. So ging er zu jenem Arbeiter, der immer wieder Pausen einlegte. Ein paar Klopfer auf den Stein und schon machte er Pause und blickte mürrisch durch die Gegend. Bei der nächsten Pause packte der Mann die Gelegenheit beim Schopf: „Entschuldigen Sie, eine Frage. Wie sieht es mit Ihrer Motivation für diese Arbeit aus?“ „Motivation? So eine dumme Frage! Es gibt keine schlimmere Arbeit als dieses Steine klopfen. Aber weil es hier kaum Arbeit gibt, habe ich diesen Job angenommen. Ich mache sicher nicht mehr als notwendig. Hauptsache eine Arbeit. Man kann es sich halt nicht immer aussuchen. Also von Motivation kann keine Rede sein!“ „Naja, aber auf eine freundliche Frage hätte ich mir auch eine freundliche Antwort erwartet“, so der Mann. „Wie soll man bei so einer Arbeit freundlich sein. Die nimmt mir die ganze Lebensfreude und dann kommen Sie mit solch einer blöden Frage. Motivation, dass ich nicht lache!“ Der Mann ging eilig weiter zum nächsten Arbeiter. Dieser machte einen fleißigen Eindruck. Nun wollte es der Mann genauer wissen: „Ihnen scheint das Steine klopfen Spaß zu machen, oder?“ „Ja, heute schon! Ein herrlicher Tag. Mir geht es gut, herrliches Wetter heute, mein Chef hat mich morgens gelobt, und das Steinmaterial hier in diesem Bereich des Steinbruchs lässt sich gut bearbeiten. Und so geht mir die Arbeit leicht von der Hand und macht sogar Spaß!“ „Kann ich daraus auch schließen, dass Ihre Motivation nicht immer so hoch ist wie heute?“ Der Arbeiter: „Natürlich nicht! Das hängt von den Umständen ab. Nicht immer ist der Chef so gut drauf. Und Steine klopfen bei Regen und kaltem Wetter macht alles andere als Spaß. Bei hartem Steinmaterial brauche ich häufig doppelt so lange. Was glauben Sie, wie da meine Motivation ausschaut?“ „Verstehe ich das richtig, dass Ihre Motivation vor allem von den Umständen und vom Umfeld abhängt?“ „Ja, genau“, antwortete der Steine Klopfer und machte sich an den nächsten Stein. Der Mann ging zum nächsten Arbeiter, der voller Eifer auf einen Granitbrocken einhämmerte. Er sah ihm eine Weile beim Steine klopfen zu und war fasziniert, wie der Arbeiter ohne Unterbrechung auf den harten Stein klopfte. Ihn schien die schwere Arbeit richtig Spaß zu machen. Erst als der Mann den Arbeiter auf die Schulter klopfte, bemerkte ihn dieser. „Macht Ihnen der harte Stein nicht zu schaffen?“, wollte der Mann wissen. „Nein, überhaupt kein Problem. Mir macht es sogar richtig Spaß, den Stein zu bearbeiten!“ „Und wenn das Wetter mal nicht so schön ist wie heute, wenn es kalt und regnerisch ist, und wenn der Chef schlechte Laune hat, dann ist Ihre Motivation sicher nicht so groß, stimmt es?“ „Die miese Laune von meinem Chef prallt an mir ab, und am Wetter kann ich auch nicht drehen. Was sollten diese Umstände an meiner Motivation ändern?“, antwortete der Arbeiter und bearbeitete schon wieder einen Stein. „Aber ist das Steine klopfen nicht hart und eintönig?“ „Was heißt hier Steine klopfen? Sehen Sie nicht, was ich aus diesen Steinen mache? Ich arbeite am Gewölbe eines großen Gebäudes! Gibt es für einen Steine Klopfer ein schöneres und ehrenvolleres Ziel als mit seiner Arbeit teilzuhaben an der Erschaffung eines großen Ganzen?“ (frei nach Roberto Assagioli)