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soziale Teilhabe stärken

Solidaritätsnetz

Wer ein Buch liest, taucht in der Regel tief in die Inhalte ein – da liegt es nahe, sich mit Leser*innen zu verbinden, die dasselbe Interesse verfolgen. Engagierte im Solidaritätsnetz Cochem-Zell, das soziale Teilhabe für alle stärken will, sind eingeladen zu einem lockeren Gesprächsabend über ausgezeichnete Bücher in einem - zunächst - digitalen Lesekreis. Zu den ersten beiden Treffen ist die Literaturauswahl bereits getroffen:

 

“Menschwerdung eines Affen” Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung. Heike Behrend. Das Buch ist im Verlag Matthes & Seitz Berlin 2020 erschienen und ist ausgezeichnet mit dem Sachbuchpreis des Leipziger Buchmesse 2021. “Affe” wurde die Ethnologin genannnt, als sie Kultur und Relgion in Ostafrika erkundete. Was in unseren Ohren wenig schmeichelhaft klingt, hört sich ganz anders an, wenn man nach der Wahrheit fragt, die hinter dieser Bezeichnung liegt.

Mo, 31. Januar 2022, 19.30 h

 

Blaue Frau. Antje Rávik Strubel. Das Buch ist im S.Fischer Verlag

Frankfurt a.M. 2020 erschienen und hat den Deutschen Buchpreis 2021 erhalten. Die Odyssee einer jungen Frau aus Tschechien, die im vermeintlichen “gelobten Land” Deutschland ausgenutzt, vergewaltigt wird, endet in einem finnischen Plattenbau. Das Psychogramm einer Suchenden könnte auch als europäisches Gesellschaftsbild und Erkundung von Machtverhältnissen zwischen Frauen und Männern, Ost- und Westeuropa gelesen werden.

Mo, 14. März 2022, 19.30 h

 

Für ein weiteres Treffen wird eine Literaturauswahl gemeinsam vorgenommen:

Mo, 25. April 2022, 19.30 h

 

Mehr Informationen und Anmeldung:

Veronika Raß, Pastoralreferentin, veronika.rass(at)bistum-trier.de, Ruf 0151 12237115