Netzwerk für Flüchtlinge

Ansprechpartnerin:

Pastoralreferentin Veronika Rass

Moselweinstr. 15

56821 Ellenz-Poltersdorf

Tel.: 02673/961947-17

veronika.rass(at)bistum-trier.de

 

Im Dekanat Cochem tagen einmal im Jahr die pastoralen AnsprechpartnerInnen für Ehrenamt im Flüchtlingsbereich und die Mitarbeiterin der Caritas für die Begleitung von Ehrenamt im Flüchtlingsbereich in einer Fachkonferenz mit dem Ziel, die jeweilige Praxis vor Ort in einer Pfarreiengemeinschaft in den Blick zu nehmen und im wechselseitigen Austausch gemeinsame Themen zu erörtern.

  • Aktuelle Informationen Ausgabe: 3 in 2019

    Vom „willkommens-netz.de“:

    1. Erinnerung Heilig-Rock-Tage: Ehrenamtliche Projekte zur Würdigung vorschlagen

    2. Josefstag: Weihbischof Gebert trifft Geflüchtete

    3. Geförderte Projekte im Willkommens-netz

    Allgemeine Informationen:

    1. Bilanz des Helfens – Wie in Deutschland 2018 gespendet wurde
    2. Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen
    3. Familienzusammenführung bei subsidiär Schutzberechtigten
    4. Urteile des Gerichtshofs der EU zu Dublin III-Verordnung und Binnengrenzen
    5. Abschiebungen und Ausreisen 2018

    Fördermittel:

    1. Bpb fördert Modellprojekte zu Migration – Integration – Teilhabe

    Für die Praxis - Leitfäden und Arbeitshilfen:

    1. Interkulturelle Öffnung – Best-Practice Beispiele und Fördermöglichkeiten
    2. Zur Miete Wohnen in Deutschland: Erklärvideos mit mehrsprachigen Untertiteln
    3. Pro Asyl – Ausstellung zu Menschenrechten bestellen
    4. Verbraucherzentralen: mehrsprachige Informationen zu Schulden, Verträgen etc.
    5. Arbeitshilfe: Abschiebung und (unbegleitete) junge Geflüchtete
    6. Deutschlernen: Online lesen und schreiben verbessern
    7. Interkulturell-didaktische Lehr- und Lernmaterialien für Erwachsenbildung mit Geflüchteten
    8. Arbeitshilfe: Geflüchtete Jugendliche stärken

    Lesens- und sehenswertes:

    1. Lesenswert: El-Mafaalani - Das Integrationsparadox, Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt


    Veranstaltungshinweise:

    1. Lesung zu Politik, Wirtschaft und Migration in Afrika, 28.03.2019, Trier
    2. Terminankündigung: 4. Katholische Flüchtlingsgipfel, 04. Juli in Essen

     

    Vom „willkommens-netz.de“:

    1.      Erinnerung Heilig-Rock-Tage: Ehrenamtliche Projekte zur Würdigung vorschlagen

    Am Tag des ehrenamtlichen Engagements am 05. Mai während der Heilig-Rock-Tage 2019 werden um 17 Uhr ehrenamtliche Projekte von Weihbischof Brahm gewürdigt. Bis zum 31.03. können Vorschläge zur Würdigung ehrenamtlicher Projekte in der Abteilung Ehrenamt (ehrenamt(at)bgv-trier.de) eingereicht werden. Leiten Sie bitte diese Vorschläge auch an koordination.fluechtlinge@bistum-trier.de. Wir würden uns freuen, wenn wie im vergangenen Jahr Projekte aus der Geflüchtetenhilfe darunter sind!

    2.      Josefstag: Weihbischof Gebert trifft Geflüchtete im JMD Mayen

    Weihbischof Gebert sprach in Mayen mit Geflüchteten im Jugendmigrationsdienst (JMD) des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr. Beim jährlichen Josefstag treffen Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft auf junge Menschen, die oftmals keinen leichten Start ins Leben haben.

    3.      Geförderte Projekte im Willkommens-netz

    Mit dieser neuen Rubrik wollen wir Sie nun fortan über Projekte informieren, die durch den Fonds des Willkommens-netz gefördert wurden. Weitere Informationen zu den Projekten erhalten Sie gerne in der Koordinierungsstelle.

    • Wie in den Vorjahren werden auch 2019 Dolmetscherdienste in den Caritaseinrichtungen, Familienzusammenführungen und die Rechtsberatung im Saarland gefördert. In Koblenz wird das Caritasprojekt FAIR (Flüchtlinge und Asylsuchende integriert in die Region) weiterhin unterstützt. FAIR bietet unter anderem Berufsorientierung und Arbeitsvermittlung.
    • Das Engagement von Ehrenamtlichen in der Geflüchtetenhilfe wurde vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr mit einem Neujahrsempfang gewürdigt.
    • Fahrräder werden in Pellenz (Dekanat Andernach-Bassenheim) und im Dekanat Maifeld-Untermosel repariert und an Geflüchtete weitergegeben.
    • Einen Deutschkurs für Frauen mit zeitgleicher Kinderbetreuung bietet die KEB Westeifel an. Zudem führen sie Sprachkurse für Geflüchtete an Orten durch, die im Nahverkehr schlecht angebunden sind.
    • Dolmetscherinnen unterstützen die Schwangerenberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) an drei saarländischen Standorten (Neunkirchen, Saarbrücken, St. Wendel).
    • Ein internationales Tanzprojekt, mitorganisiert vom Dekanat Saarbrücken, bringt Menschen aus Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Frankreich, Rumänien und Spanien zusammen. Mit dabei sind auch Geflüchtete. Tänzerisch setzen sie sich mit der Philosophie Walter Benjamins und Flucht, Asyl und Migration auseinander. Es findet im Frühsommer im deutsch-französischen Grenzort Spichern statt.
    • Begegnungscafés in Kobern-Gondorf und Polch (Dekanat Maifeld-Untermosel) sind Orte des Zusammenseins, gemeinsamer Aktivitäten und der Sozialberatung.
    • Politik, Wirtschaft und Migration in Afrika ist das Thema einer Lesung eines äthiopischen Autors, organisiert von der KEB Trier (siehe Veranstaltungshinweise).

    Allgemeine Informationen:

    1.      Bilanz des Helfens – Wie in Deutschland 2018 gespendet wurde

    Spenden für die Geflüchtetenhilfe gingen 2018 leicht zurück; Spender*innen für lokale Geflüchtetenprojekte sind deutlich jünger als Durchschnittsspender*innen. Zwei Erkenntnisse aus der jährlichen Studie des Deutsche Spendenrates und des Marktforschungsinstituts GFK. Geflüchtetenhilfe wird ab Seite 24 thematisiert.

    2.      Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen

    Kinderbetreuung ist wichtig, damit sich geflüchtete Frauen besser in den Arbeitsmarkt integrieren können. Dies ist eine Erkenntnis der 4-seitigen Studienzusammenfassung der Friedrich-Ebert-Stiftung.

    3.      Familienzusammenführung bei subsidiär Schutzberechtigten

    Seit Sommer 2018 erfolgt der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten auf Grundlage eines monatlichen Kontingents von 1000 Visa. Erstmals wurde im Dezember 2018 diese Zahl erreicht. UNHCR Deutschland gibt allgemeine Empfehlungen zum Familiennachzug auf ihrer Internetseite. In einem Artikel legt der UNHCR diesbezügliche rechtliche Schwierigkeiten und deren praktische Auswirkungen dar.

    4.      Urteile des Gerichtshofs der EU zu Dublin III-Verordnung und Binnengrenzen

    Dürfen Asylsuchende in Länder aufgrund der Dublin-III-Verordnung überstellt werden, in denen ihnen extreme materielle Not droht? Gelten Binnengrenzen, an denen Kontrollen wieder eingeführt wurden, als Außengrenzen im Sinne der Rückführungsrichtlinie? Diesen Fragen widmeten sich zwei Urteile des Gerichtshofs der EU. Auf der Seite des Gerichts finden Sie Pressemitteilungen zu den Urteilen „Dublin III“ und „Binnengrenzen“.

    5.      Abschiebungen und Ausreisen 2018

    Die Bundesregierung gab als Antwort auf eine Kleine Anfrage Auskünfte über die Anzahl der Abschiebungen und Ausreisen 2018.

     

    Fördermittel:

    1. bpb fördert Modellprojekte zu Migration – Integration – Teilhabe

    Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) fördert Modellprojekte zu „Migration – Integration – Teilhabe“ mit Zuwendungen zwischen 20 000 und 70 000 €. Bewerbungsfrist ist der 30. April 2019.

     

    Für die Praxis - Leitfäden und Arbeitshilfen:

    1.      Interkulturelle Öffnung – Best-Practice Beispiele und Fördermöglichkeiten

    Wie können die Bedürfnisse und Potenziale von Migrant*innen berücksichtigt werden? Das rheinland-pfälzische Integrationsministerium hat Beispiele aus dem Bundesland zusammengetragen und gibt Informationen zu Landesförderungen von interkultureller Öffnung.

    2.      Zur Miete Wohnen in Deutschland: Erklärvideos mit mehrsprachigen Untertiteln

    Mietvertrag, Kosten, Sozialhilfe, Pflichten, Verhalten und Mülltrennung. Ein achtminütiges Video der Ökumenischen Wohnhilfe im Taunus informiert zu diesen Bereichen des Zur Miete Wohnens in Deutschland.

    3.      Pro Asyl-Ausstellung zu Menschenrechten

    Pro Asyl bietet eine Ausstellung aus 15 kombinierbaren Plakaten zu Menschenrechten mit dem Fokus auf den Rechten von Schutzsuchenden.

    4.      Verbraucherzentralen: mehrsprachige Informationen zu Schulden, Verträgen etc.

    Versicherungen, Konten, Handyverträge, etc.: Teilweise mehrsprachige Informationen für Geflüchtete und Geflüchtetenhelfer*innen finden Sie auf den Internetseiten der Verbraucherzentralen Rheinland-Pfalz und Saarland

    5.      Arbeitshilfe: Abschiebung und (unbegleitete) junge Geflüchtete

    BumF und BAfF informieren zum rechtlichen Rahmen und Handlungsoptionen der Kinder und Jugendlichen bei Abschiebungen. BumF ist der Bundesfachverband unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge; BAfF die bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer. Die Arbeitshilfe können Sie hier als .pdf herunterladen.

    6.      Deutschlernen: Online lesen und schreiben verbessern

    Das kostenlose Lernportal der Volkshochschulen bietet Basis- und Einsteiger-Übungen zum Lesen und Schreiben der deutschen Sprache. Der Zugang ist über einen Gastlogin möglich. Bei einer Registrierung können Ergebnisse gespeichert werden.

    7.      Interkulturell-didaktische Lehr- und Lernmaterialien für Erwachsenbildung mit Geflüchteten

    Material zur Reflektion der ehrenamtlichen Erwachsenenbildung, der Zielgruppe der Geflüchteten sowie einige Methoden für den niedrigschwelligen Deutschunterricht bietet eine Arbeitshilfe der Volkshochschulen. Sie können die Lehr- und Lernmaterialien als pdf herunterladen.

    8.      Arbeitshilfe: Geflüchtete Jugendliche stärken

    Wie können geflüchtete Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren gestärkt werden? Erkenntnisse aus einem Projekt der deutschen kinder- und jugendstiftung, etwa zum Übergang in die Schule, Partizipation, Kulturelle Vielfalt und Umgang mit Rassismus finden Sie als .pdf auf der Internetseite der Stiftung:

     

    Lesens- und sehenswertes:

    1. Lesenswert: El-Mafaalani - Das Integrationsparadox, Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt

    „Wenn Integration Teilhabe bedeutet, sind Konflikte ein gutes Zeichen - lassen sie doch darauf schließen, so Aladin El-Mafaalani, dass Menschen mit Migrationserfahrung in einer Gesellschaft angekommen sind, die von der Beteiligung der Vielen lebt und alle mitnehmen möchte.“ Die bpb hat El-Mafaalanis Buch in der Schriftenreihe herausgegeben. Es kann für 4,50 € auf der bpb-Seite bestellt werden. Eine lesenswerte Buchbesprechung schrieb Johannes Schneider in der ZEIT.

     

    Veranstaltungshinweise:

    1.      Lesung zu Politik, Wirtschaft und Migration in Afrika, 28.03.2019, Trier

    Die KEB Trier lädt am 28.03.2019 um 19.30 Uhr zu einer Lesung des äthiopischen Buchautors Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate zu Fragen der Politik, Wirtschaft und Migration in Afrika. Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Willkommens-netzes gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der KEB Trier:

    2.      Terminankündigung: 4. Katholische Flüchtlingsgipfel, 04. Juli in Essen

    Der 4. Katholische Flüchtlingsgipfel widmet sich dem Thema „Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“. Eingeladen sind Haupt- und Ehrenamtliche in der Geflüchtetenhilfe am 04. Juli von 13.00 – 17.00 Uhr in die Zeche Carl in Essen. Detaillierte Informationen folgen voraussichtlich Mitte Mai 2019.

  • Gute Gründe - Willkommensnetz

  • Resolution der Trierer Bistumssynode zu Flucht, Verfolgung und gegen Fremdenfeindlichkeit

    Bei der letzten Vollversammlung der Trierer Bistumssynode.

    Trier – Die Trierer Bistumssynode hat am 30. April eine Resolution zu Flucht, Verfolgung und gegen Fremdenfeindlichkeit verabschiedet. Mit über 90 Prozent stimmten die Synodalen dem Text zu.

    „Mit Besorgnis nimmt die Synode die Situation von Flüchtlingen wahr“, heißt es in der Resolution. Der Schutz von Fremden sei tief verwurzelt in der jüdisch-christlichen Tradition. Deshalb stehe die Kirche im Bistum Trier solidarisch an der Seite der Flüchtenden und Verfolgten. So fordert die Synode etwa „Flüchtlingen mit Respekt, Offenheit und Toleranz zu begegnen“ und die Unterstützung aller Bemühungen zur Integration und gewaltfreiem, vorurteilsfreiem und fremdenfreundlichen Zusammenleben.

    Weiter distanziert sich die Synode von „menschenverachtenden Hetzkampagnen und polarisierenden Parolen“ und betont, eine „Abschottungs- und Abschreckungspolitik“ widerspreche dem christlichen Auftrag. Die Resolution richtet den Blick auch auf die verfolgten Christen und religiösen Minderheiten in vielen Ländern der Erde und fordert deren Schutz und die Wiederherstellung ihrer Rechte auf Heimat und freie Religionsausübung. Der Text schließt mit der Empfehlung an die Kirche im Bistum, „den bereits eingeschlagenen Weg der Solidarität und der engagierten Flüchtlingshilfe weiterzugehen und auszubauen“.

    Der gesamte Text ist unter www.synode.bistum-trier.de zu finden.

  • Willkommensnetz für Flüchtlinge

    Ihr Ansprechpartner vor Ort in den Pfarreiengemeinschaften des Dekanates Cochem für regelmäßige moderierte Austauschtreffen von Ehrenamtlichen und für Informationen zur unterstützenden Sprachvermittlung, Hilfen im Alltag, Integration von Flüchtlingen im Gemeinwesen, Initiative Fahrräder für Flüchtlinge u.a.: (in alphabetischer Reihenfolge)

    • Pfarreiengemeinschaft Beilstein-Moselkrampen / Pastoralreferentin Veronika Raß
    • Pfarreiengemeinschaft Blankenrath / Pastor Axel Feldmann
    • Pfarreiengemeinschaft Cochem / Gemeindereferent Bernd Berenz
    • Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch / Diakon Michael Przesang / Hiltrud Weiler St. Martin (Düngenheim - Kaisersesch - Ulmen)
    • Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden / Diakon Michael Thomiczny
    • Pfarreiengemeinschaft Ulmen / Dekanatsreferentin Dietlinde Schmidt / Dechant Walter Fuß
    • Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm / Stellv. Dechant Pfarrer Paul Diederichs
  • Netzwerk für Flüchtlinge

    auf Dekanatsebene bzw. Kreisebene: Dekanat – Caritas – Kreis-Cochem-Zell sowie mit Verbänden, Institutionen, Vereinen.

Bildungsangebote für Ehrenamtliche und Interessierte

  • Erwachsenenbildung im Flüchtlingsbereich

    in Zusammenarbeit mit den Erwachsenenbildungsträgern in den Pfarreiengemeinschaften und den Geschwisterkirchen mit Fachleuten des Willkommensnetzes als ReferentInnen in Zusammenarbeit mit den Netzwerken vor Ort in den Pfarreiengemeinschaften und Verbandsgemeinden:

    1. Einführung in das Asylrecht,
    2. Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen,
    3. Fakten gegen Vorurteile,
    4. neue Chancen – Integration von Flüchtlingenin Arbeit und Ausbildung. u.v.m.

    Nähere Informationen gibt es bei: Pastoralreferentin Veronika Ra

  • Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht

  • Christus und die Religionen / Zwischen Pluralismus und Fanatismus und Identität

    Wie viel Religion ist verträglich im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationen?

    Das 21. Jahrhundert leidet unter religiösem Fanatismus, deren Anhänger ausschließlich ihre  eigenen religiösen Überzeugungen, ihre ganz spezifische Art von Religiosität als gottgefällig und damit als legitim ansehen und bereit sind, ihre eigene Sichtweise gegebenenfalls mit Gewalt durchzusetzen.

    In dieser Situation sehen viele den Standpunkt eines neutralen Beobachters als das Ideal an. Eine postmoderne Kultur verneint eine solche Einstellung. Für sie geschieht jede Beobachtung aus einer persönlichen Perspektive des Betrachters.

    Auf den Glauben übertragen heißt das: es gibt keinen Nicht-Glauben. Jeder glaubt an irgendetwas. Jeder hat eine mehr oder weniger bewusste

    "Lebensphilosophie" oder "Weltanschauung".

    Glaube bedeutet, dass der Mensch sein Herz an "etwas" hängt (Fowler 1991). Das kann ein transzendenter Wert oder eine transzendente Macht sein, muss es aber nicht.

    Das führt zu Frage, ob dann alles gleichgültig ist, wenn alles gleich gültig ist. Die Weltanschauung eines Menschen ist verbunden mit zentralen Fragen seines Daseins. Die Antworten, die er darauf findet, sind ihrem Wesen nach mit einem Absolutheitsanspruch verbunden. Das macht es äußerst schwierig, tolerant miteinander umzugehen. Wie können Menschen verschiedenen Glaubens miteinander friedlich leben, ohne sich selber untreu zu werden? Das ist eine der drängenden Fragen in der globalisierten Welt.

    Vortrag

    Dorfakademie Hambuch

    Mittwoch, 28. September 2016, 19.30 h

    Referentin: Veronika Rass,

    Pastoralreferentin Katholische Erwachsenenbildung   

    Dekanat Cochem
    Moselweinstr. 15
    56821 Ellenz Poltersdorf

    Telefon  0049 (0) 2673 961947-17
    Mobil 0151 12237115
    eMail:   veronika.rass(at)bistum-trier.de

    website des Dekanates:
    www.dekanat-cochem.de

  • Christus und die Religionen (Plakat)

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