Weltkirche / eine-Welt-Arbeit

Als Christen im Dekanat Cochem sind wir Teil der weltweiten Kirche. Die Fachkonferenz fördert den internationalen Austausch, hebt die kirchlichen Hilfswerke ins Bewusstsein und macht durch Ausstellungen, Konzerte, Gottesdienste und diverse andere Angebote Weltkirche erfahrbar.

Ansprechpartner:

Rudolf Zavelberg

Moselweinstr. 15

56821 Ellenz-Poltersdorf

Tel.: 02673 961947 16

rudolf.zavelberg(at)bistum-trier.de

P. John Pudussery SDB kommt am 22. Okt. nach Zell

Wer kennt schon das „Land der Berge in der Morgenröte“? Das ist die wörtliche Übersetzung von Arunachal Pradesh. Dieser Himalaya-Staat mit seinen 1,4 Mio. Einwohnern liegt im Nordosten Indiens und grenzt an Tibet und Myanmar. Die Bevölkerung besteht aus verschiedenen Ethnien; gut 30 % bekennen sich zum Christentum.

Aus diesem fernen Land kommt P. John Pudussery. Er leitet dort die Don Bosco-Schule in Palin. Ursprünglich in Kerala zuhause, lebt und arbeitet der Seelsorger seit vielen Jahren im Bistum Itanagar. Er kennt sich gut aus mit der Kultur der Nissi, viele der Schülerinnen und Schüler gehören dieser Volksgruppe an. Er ist sehr charismatisch und kann Menschen begeistern. In seiner Schule (mit Internat) gibt es Theater, Tanzgruppen und sogar eine Big Band.

Am Dienstag, 22. Okt., besteht die Gelegenheit, P. John persönlich zu begegnen. Um 19:30 Uhr wird er im Pfarrheim von Zell einen sicherlich spannenden Vortrag über das Leben der Menschen im Land der Berge in der Morgenröte halten, nicht zuletzt über ihre Begegnung mit dem Christentum und die Bildung christlicher Gemeinschaften. Er wird über die ungewöhnliche Missionsgeschichte des Bistums Itanagar berichten und in diesem Kontext die Bedeutung der Inkulturation beleuchten.

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Pfr. Paul Diederichs; oder Arbeitskreis Weltkirche im Dekanat Cochem, Tel. 02673 961947-16, rudolf,zavelberg(at)bistum-trier.de

Gitarrist Piraí Vaca gibt Konzert in Senheim – 29. 9. (16:00)

Er gehört zu den ganz großen Gitarristen unserer Zeit: Piraí Vaca. Der Musiker stammt aus Bolivien. In Havanna, in den USA und in Köln hat er Musik studiert – mit den Hauptfächern Gitarre und Musik der Renaissance. Längst hat er über sein Heimatland hinaus internationale Aufmerksamkeit bekommen. Zu seinen Auszeichnungen zählt unter anderem der renommierte „Fellowship of the Americas“-Award. Die Rheinische Post schreibt über ihn, dass sich bei ihm „Charisma mit Musikalität, Spiritualität mit Virtuosität“ verbinden. Seine Auftritte und Tourneen haben ihn in viele Städte Süd- und Nordamerikas geführt, darüber hinaus in verschiedene Länder Europas, nach Indien und China.

Die Trierer Diözesanstelle Weltkirche hat Piraí Vaca dafür gewinnen können, im Rahmen der Bolivien-Partnerschaftswoche ein Konzert in unserem Dekanat zu geben. Am 29. September gastiert er in Senheim und wird um 16:00 in der dortigen Pfarrkirche St. Katharina ein musikalisches Erlebnis bieten, das aufgrund der Intensität der Interpretationen seine Zuhörer in Bann ziehen wird.

Im Anschluss an das Konzert wird bei Wein, Wasser und Urbanbrot zur Begegnung eingeladen. An einem Stand werden Artikel aus dem Cochemer Eine-Welt-Laden angeboten. Die Pfarrei Senheim, das Dekanat Cochem und die Kath. Erwachsenenbildung Mittelmosel fördern dieses außergewöhnliche Konzert und laden herzlich zur Teilnahme ein. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Mit Spenden, die über die Deckung der Kosten hinausgehen, werden Partnerschaftsprojekte in Bolivien finanziert.

Infos: Arbeitskreis Weltkirche/Eine-Welt-Arbeit im Dekanat Cochem, Tel. 02673 961947-16; rudolf.zavelberg(at)bistum-trier.de .