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Aktuelles zur Corona-Situation und unser Umgang damit

Bistum Trier: Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus"

Schutzkonzept "Schritt für Schritt" Hier finden Sie Informationen zu Feier von Gottesdiensten

 

Der Besuch im Dekanatsbüro ist zur Zeit nicht möglich!

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Telefon: Sekretariat 02673 / 961947 - 0

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  • Regelungen des Bistums zur Corona-Pandemie sowie unser Beitrag als Mitarbeiter*innen des Dekanates

    Infos über die Bistumsseiten: https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/

    Angebote und aktuelle Informationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dekanates finden sie hier!

  • Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

    Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Weltkommen wir zu Dir und bitten Dich:

    • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
    • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben; für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
    • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
    • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
    • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
    • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
    • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

    Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen. Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt,unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

    ***Es können ein Vater unser und ein Gegrüßet seist du, Maria angefügt werden.

    Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann Bistum Trier

Mutmachender Impuls - auch über Christi Himmelfahrt hinaus!

Predigt zu Christi Himmelfahrt von Dechant Paul Diederichs im Rahmen des SWR4-Gottesdienstes

Liebe Schwestern und Brüder!

In Krisen schauen wir manchmal nach oben.

Wenn es zu trocken ist, schauen Bauern, Förster, Gärtner, manchmal auch Winzer nach oben in den Himmel und ersehnen sich Regen.

Wenn es schwierig ist in der Gesellschaft, schauen wir nach oben und meinen damit die Politiker – in der Hoffnung, dass die gewählten Vertreter an der Landes- und Bundesspitze eine gute Lösung finden werden. Gerade auch jetzt, wenn es uns nicht schnell genug geht mit einer möglichen Öffnung in der Pandemie oder auch mit dem Impfen

Und wenn es in der Kirche nicht gut läuft, dann schauen wir auch nach oben, nach den Pfarrern und Bischöfen – die müssten ja den besten Draht haben, um eine Krise wieder zu wenden – aber...derzeit scheint dieser Blick auch nicht immer hoffnungsvoll

Nun...in diesem Blick nach oben zeigen sich für mich erst mal zwei Empfindungen:
Einmal die Hoffnung darauf, dass jemand da oben eine Lösung parat hat – vielleicht sogar die Er-Lösung – und die Krise wäre überwunden....der Regen gefallen – die Gesellschaft aus dem Lockdown, die Kirche wieder voller.
Zum zweiten spiegelt der Blick nach oben auch eine Selbsterkenntnis wider: ich alleine kann es nicht richten – mir fehlen die Mittel, die Kraft, der Mut, die Ideen, ich fühle mich als einzelner oder auch als kleine Gruppe ziemlich ohnmächtig....

Beides mag ich sehen in dem Blick der Jünger nach oben, wie er in der Apostelgeschichte beschrieben ist:
Unverwandt, so haben wir es eben in der Lesung gehört, schauen sie Jesus nach zum Himmel empor.

Und ich kann sie gut verstehen: solange Jesus bei ihnen war, fühlten sie sich sicherer, mutiger, stärker, sie konnten seine Worte direkt hören, bedenken, hinterfragen, mit ihm sprechen.

Ohne ihn haben Zweifel und Ängste freie Fahrt, könnten sie sich klein und hilflos fühlen – im Gegenüber zur großen Welt derer, die Jesus nicht kennen.
Denn in Jesus haben sie ja den erlebt, der Menschen wieder hat heil werden lassen, der Menschen von Krankheit, von Dämonen erlöst, der vom Himmelreich gesprochen hat, der davon gesprochen hat, dass alle gerettet werden, die an ihn glauben.

Kein Wunder also, dass sie ihm nachschauen.

Und so wie ich mich kenne, würde ich es wohl genauso tun.....

Und wäre dann erst mal irritiert, wenn auf einmal zwei Männer neben mir und Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer stehen und sagen:
Ihr Männer und Frauen von Galiläa oder von Zell oder von wo auch immer Sie nun zuhören, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor.

Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wieder kommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

Ja, mögen wir sagen, aber wie soll es denn dann weiter gehen, wenn von da oben erst mal nichts kommt? Wir stehen hier auf der Erde, wir sind am Boden mit all den Fragen und Unsicherheiten, die uns bedrängen, bis hin zu manchen massiven Schwierigkeiten.

Corona - Einsamkeit – Existenzängste – Krankheit und Tod

Wie sollen wir dabei ohne IHN weiter gehen?
Ja, mögen die zwei Männer erwidern, genau: ihr lebt genau in dieser Welt mit all ihren Unwägbarkeiten – aber das war bei Jesus nicht anders – und genau in dieser Welt könnt ihr in Seinem Sinne leben.
Schaut euch um – dieser Welt ist und bleibt der Himmel verheißen.
Und ihr seid diejenigen, die darum wissen oder vielmehr daran glauben, dass sich in dieser Welt Himmel und Erde berühren können.

Es ist der Wechsel der Perspektive: nicht zu warten, bis sich von oben her sichtbar was tut.
Sondern vielmehr den Blick nochmal zu wenden:
Und in die Augen eines anderen Menschen zu schauen.
In diesen Augen zu entdecken, was in dem Menschen vorgeht (sogar trotz Maske).
Ja, sogar dorthin zu schauen, wo das Leben gerade abgleitet und schwer wird.
Aber auch dorthin, wo es wachsen und aufblühen will.

Weil wir genau da Gott begegnen.

Denn – und da kommt uns das Evangelium zugute, das wir eben gehört haben:
Im Evangelium hören wir aus dem Munde Jesu selber: dass durch die, die zum Glauben kommen, wunderbare Zeichen geschehen – Dämonen ausgetrieben, Kranke geheilt.

Oder anders: die, die zum Glauben kommen, werden die Welt ein Stück schöner und lebenswerter machen. Werden mit den Gaben, die ihnen von Gott her geschenkt sind, das Leben in dieser Welt zum Guten wenden. Werden also nicht erst abwarten, bis von oben was kommt, sondern jetzt schon zum Wohle dieser Welt handeln.

Und heute sind wir es, die das glauben – glauben können.

In den letzten 25 Jahren zum Beispiel sind in unserer Pfarreiengemeinschaft zusammen mit dem Caritasverband caritative und soziale Initiativen entstanden. Da sehe ich diejenigen, die den Besuchsdienst im Altenheim unternehmen. Die sich selbst organisieren – und den Menschen - sobald es wieder möglich ist – Zeiten der Lebensfreude schenken – durch ihren Besuch.

Und auch die Not der Menschen in Indien hat uns schon vor anderthalb Jahren berührt. Damals gab es massive Überschwemmungen im indischen Bundesstaat Kerala. Wir haben einen indischen Kaplan aus diesem Bundesland, P. Shaibin, und so sammelten wir für die Menschen dort. Und auch jetzt in diesen Tagen wollen wir erneut für die Notleidenden in Indien sammeln und haben einen Hilfsaufruf in unserer Pfarreiengemeinschaft gestartet.

Es ist nur zu ahnen, wieviele Wunder geschehen, weil wir als glaubende Menschen die Perspektive wechseln,
wieviele Dämonen ausgetrieben werden,

wieviele angeschlagene Seelen wieder aufleben können.

Weil wir den Blick in diese Welt richten und gleichzeitig darauf vertrauen dürfen, dass Gottes Heiliger Geist durch uns hindurch handeln will, um das Leben zum Guten zu wenden.

Und mitzuhelfen, dass der Himmel die Erde berührt.

 

Amen.

Was nun / was tun?

Die Marienburg schließt ihre Pforten Ende 2023

Anfang März hat das Bistum bekannt gegeben, dass die Marienburg als Jugendbildungszentrum zum Ende des Jahres 2023 geschlossen wird. Für das gesamte Gelände soll ein Käufer gesucht werden. Das Bistum schließt neben diesem Haus auch das Haus Sonnental in Wallerfangen und plant, 2024 in Himmerod ein neues Zentrum für die Jugendpastoral im Bistum zu eröffnen.
Damit verbunden ist auch die ungewisse Zukunft für die Kapelle und das pastorale Angebot auf der Marienburg, das bisher durch Jan Lehmann, Birgit Laux und Armin Surkus-Anzenhofe mitgetragen wurde. Viele Menschen, denen die Marienburg mit ihrer Kapelle eine geistliche Heimat geworden ist, fühlen sich vom Bistum vor vollendete Tatsachen gestellt. Es gab keine Gespräche im Vorfeld und auch keinen Plan für die Gruppe(n), die sich jetzt auf den verschiedenen Plattformen mobilisieren und Gespräche mit den Verantwortlichen einfordern. Weitere Infos auf www.pro-marienburg.de  oder in der Facebook-Gruppe.