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"Wir werden nicht aufhören..."

Wer heutzutage für Frieden und atomare Abrüstung einsteht, hat es schwer, durchzudringen, ohne mundtot gemacht zu werden. Man steht ständig unter Druck, sich positionieren zu müssen. Und zwar auf der “richtigen” Seite:

Nuklearwaffen seien ein Sicherheitsgarant und Teil der Abwehrstrategie gegen den Krieg, und es darf sich nur in Sicherheit wägen, wer glaubhaft mit gegenseitiger Vernichtung droht.

Wenn man sich intensiver mit der Materie auseinandersetzt, dämmert es einem, dass das Gegenteil ist der Fall ist: die Ausweitung der Abschreckung hat Putins Aggressionskrieg mit ermöglicht, und es handelt sich beim Krieg gegen die Ukraine um einen atomwaffengesicherten Angriffskrieg. Die Nuklearmacht Russland verschafft sich Raum für einen konventionellen Krieg, in dem sie die Nuklearmacht USA und deren Verbündete unter Androhung einer nuklearen Eskalation von einem direkten Eingriff abhält.

Papst Franziskus verurteilt die Drohung mit Atomwaffen als unmoralisch und äußerst gefährlich in einem Brief an die Teilnehmer der Internationalen Anti-Atomwaffenkonferenz, die in Wien stattfand, und mahnt: „Der Heilige Stuhl hat keine Zweifel, dass eine Welt frei von nuklearen Waffen nötig und möglich ist“.

Vom 21. - 23. Juni 2022 wurden ohne großes Aufsehen auf dem Weg zur weltweiten nuklearen Abrüstung von der ersten Staatenkonferenz des AVV Atomwaffenverbotsvertrags bedeutende konkrete Schritte unternommen, so dass selbst traditionell eingestellte Diplomaten von historischen Entscheidungen gegen das nukleare Damoklesschwert sprachen.

Mit der Verabschiedung der vielleicht schärfsten Verurteilung nuklearer Bedrohungen, die jemals auf einer UN-Konferenz beschlossen wurde, zeigt man die Richtung auf: 

“Wir verurteilen unmissverständlich alle nuklearen Drohungen, ob explizit oder implizit und unabhängig von den Umständen.”

“Wir werden nicht aufhören, bis der letzte Staat dem Vertrag beigetreten ist, der letzte Sprengkopf abgebaut und zerstört wurde und die Atomwaffen vollständig von der Erde verschwunden sind”.

(Wiener Erklärung “Unser Engagement für eine atomwaffenfreie Welt” vom 23. Juni 2022)

 

Jahrzehntelang waren christliche Aktivisten an vorderster Stelle, wenn es um die Mahnung zur Abschaffung von Atomwaffen ging. Die Erklärung von Wien schafft eine neue globale Vernetzung von Friedensbewegten, die sich des Atomwaffenverbotsvertrags bedient und Überlebende der Atomwaffenversuche und der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki, Staaten, Wissenschaftler, Parlamentarier, junge Menschen und Finanzinstitutionen einschließt. 

In diesem Netz werden wir als Christen stets an Gottes Verheißung des Friedens erinnern: Er sorgt für die Durchsetzung des Rechtes und bringt umfassenden Frieden mit sich, einen Frieden nicht nur für die Menschenwelt, sondern für die ganze Schöpfung. 

 

Veronika Raß Pastoralreferentin

 

5. Kirchlicher Aktionstag in Büchel

Für Frieden und atomare Abrüstung

Sa, 25. Juni 2022

122 Staaten haben am 7. Juli 2017 bei den Vereinten Nationen in New York den Vertrag über das Verbot von Atomwaffen angenommen. Der Vertrag verbietet Staaten Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren und zu besitzen.  

Aktuell haben den Vertrag 86 Staaten unterzeichnet und 65 ratifiziert.

Als Christen geben wir der Hoffnung Raum, dass der in Kraft getretene UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) eine Abschaffung der auf dem Fliegerhorst Büchel mutmaßlich stationierten 20 US-Atombomben und sämtlicher ca. 13000 Atomwaffen rund um den Erdball initiiert. 

32 Jahre nach Ende des Kalten Krieges hat der Besitz von Atomwaffen einen konventionellen Krieg auf dem Kontinent nicht verhindert, im Gegenteil, der Besitz von Atomwaffen scheint eine konventionelle Kriegsführung zu ermöglichen. Dabei ist die Gefahr einer atomaren Eskalation nicht gebannt.

 

Professor Dr. Fernando Enns, Mennonit, Leiter der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg, wird die die aktuelle Lage im Licht des Evangelium deuten

Weiter wirken mit: Karen Hinrichs, Institut für Friedenspädagogik in Freiburg, Kaplan Michael Meyer, Pax Christi, Veronika Rass, Pastoralreferentin im Bistum Trier, Gregor Rehm, Arbeitsstelle Frieden und Umwelt Ev. Kirche der Pfalz, Ulrich Suppus, FI Hunsrück

Infos und Kulturprogramm

10:45 Uhr Warming Up mit Musik von der Gruppe „Rostlos“

11:00 Uhr „Nach dem Ukraine-Krieg: Atomwaffen abschaffen- jetzt erst recht!“ Vortrag von Andreas Zumach

11.58 Uhr Hinweis auf Doomsday Clock, Schweigen, Glockenläuten

12 Uhr Gottesdienst

Predigt: Prof. Dr. Fernando Enns 

Musik: Gruppe „Rostlos“

13:00 – 14:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen, Mitgebrachtes teilen, Zeit für Gespräche und Austausch

14:00 – 15:00 Uhr Musik und Kulturprogramm am Nachmittag

  • Gruppe Rostlos und Dr. Theodor Ziegler
  • Dr. Dirk Harmsen s
  • Gedichte von Frau Petra N’guni
  • Interviews mit FriedensfreundInnen aus der Region
  • Informationen von Dr. Fernando Enns über die Diskussion der Friedensfrage bei der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates in Karlsruhe (31.8.-8.9.2022)

15:00 Uhr Reisesegen 

Veranstalter: Verein für friedenspolitische und demokratische Bildung e.V., Kirchberg

Mehr Informationen: https://kirchengegenatomwaffen.wordpress.com/

SOLIDARITÄTSNETZ

Aktive in den Pfarreiengemeinschaften - ab 1.1.2023 in den Pfarreien - vernetzen sich in der Flüchtlingshilfe 

in jeweils unterschiedlichen Kooperationen mit

  • Evang. Kirche Cochem bzw. Zell-Bad Bertrich-Würrich

  • Evang. Freikirchen

  • Kloster Maria Martental

  • Kloster Ebernach

  • Caritas Mosel-Eifel-Hunsrück

  • Kindertageseinrichtungen Kita gGmbH und kommunal

  • Marienburg Bullay

  • Türkisch-islamische Moscheegemeinde zu Bullay

  • Nachbarschaftsnetzwerken und Vereinen

  • Kleiderkammern in Bruttig-Fankel, Cochem, Pünderich, Zell

  • Verbandsgemeinden Cochem, Kaisersesch, Ulmen und Zell Mosel 

  • Ortsbürgermeister:innen

  • u.v.m


Seit 2015 wird Solidarität als konkrete Lebenshilfe mit Flüchtenden geübt. 

Mit großer Anteilnahme nehmen Menschen den Krieg Russlands gegen die Ukraine wahr. In einem bisher nie gekannten Ausmaß befinden sich gegenwärtig mehrere Millionen Menschen auf der Flucht. Aktuell werden mit tatkräftiger Hilfe ankommende Geflüchtete unterstützt.

Nachbarschaftliche Hilfen für Geflüchtete sind gefragt:

Geflüchtete sind angewiesen auf eine wohlwollende Aufnahme und auf konkrete Unterstützung im Alltag. Soziale Einbindung in Gruppen und Aktivitäten in den Orten sind hilfreich. Aktiv Engagierte finden vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung in der jeweiligen Verbandsgemeinde sowie bei Kirchen und Verbänden und Vereinen.

 

Ihre pastoralen Ansprechpartner*innen in Ihrer Pfarreiengemeinschaft (in alphabetischer Reihenfolge):

Solidaritätsnetz Beilstein-Moselkrampen: Paul Diederichs, Pfarrverwalter

Solidaritätsnetz Blankenrath: Tamil Selvan Joseph, Pastor

Solidaritätsnetz Cochem: Markus Arndt, Pastor

Solidaritätsnetz Kaisersesch: Michael Przesang, Diakon

Solidaritätsnetz Treis-Karden: Hermann-Josef Flöck, Pastor

Solidaritätsnetz Ulmen: P. Christoph Kübler SCJ, Pastor

Solidaritätsnetz Zell: Paul Diederichs, Pastor

Die pastoralen Ansprechpartner werden sie an Akteure in den lokalen Solidaritätsnetzen verweisen.

 

 

Vernetzungen auf der mittleren Ebene der zukünftigen pastoralen Räume: Veronika Raß, Pastoralreferentin.  Ruf 0151 12237115 oder auf whatsapp 0151 58383433

Zum Gespräch über Chancen und Grenzen nachbarschaftlicher Hilfe sind zivilgesellschaftlich und kirchlich Engagierte eingeladen. Ansprechpartnerin: Veronika Raß, Pastoralreferentin. 

Lokale Solidaritätsnetze mit ihren vernetzen Akteuren stehen zivilgesellschaftlich und kirchlich Engagierten mit Gesprächsangeboten zum Austausch und zur Vernetzung zur Verfügung. Termine der Treffen im Sozialraum der Pfarreiengemeinschaften erfragen Sie bitte bei den jeweiligen pastoralen Mitarbeiter:innen.

Netzwerkpartnerin der Caritas Mosel-Eifel-Hunsrück im Kreis Cochem-Zell ist Anette Krämer.

Flüchtlingshilfe bietet selbstverständlich unabhängig von Nationalität, sozialem Status, Religionszugehörigkeit und Weltanschauung Unterstützung und Hilfe für Flüchtende und für Engagierte im jeweiligen Sozialraum an.


Auf Bistumsebene sind die lokalen Solidaritätsnetze eingebunden in das Solidaritätsnetz im Bistum Trier

www.dasein.bistum-trier.de/handeln/solidaritaetsnetz/
 

Hier finden Sie Anregungen
zu Gebetsvorschlägen des Bistums 
 

Text V.i.S.d.P.: Veronika Raß


 

Hochwasser-Hilfe im Bistum Trier

Da sein. Für Mensch und Welt

 

 

 

 

 

 


 

Unser Umgang mit der Corona-Situation

Bistum Trier: Informationen des Bistums zum Umgang mit dem "Corona-Virus".

Schutzkonzept "Schritt für Schritt"   
Hier finden Sie Informationen zur Feier von Gottesdiensten.

  • Regelungen des Bistums zur Corona-Pandemie sowie unser Beitrag als Mitarbeiter*innen des Dekanates

    Infos über die Bistumsseiten: https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/

    Angebote und aktuelle Informationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dekanates finden sie hier!

  • Gebet in der Zeit der Corona-Pandemie

    Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Weltkommen wir zu Dir und bitten Dich:

    • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
    • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben; für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
    • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
    • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
    • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
    • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
    • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

    Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind. In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen. Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt,unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel.Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

    ***Es können ein Vater unser und ein Gegrüßet seist du, Maria angefügt werden.

    Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann Bistum Trier